Welche Bienenarten gibt es? 

Wo liegt der Unterschied zwischen Honigbienen und Wildbienen?

Ein Leben ohne Bienen ist kaum vorstellbar. Diese wunderbaren Insekten können allerdings nicht nur im Bienenhaus, sondern auch in freier Wildbahn leben. Zudem können sie auch gefährlich werden, wenn eine Person nicht weiß, wie man mit ihnen umgeht. Grundsätzlich lässt sich aber festhalten, dass Wildbienen eine wichtige Rolle im Leben der Natur spielen und dem Menschen erhebliche Vorteile bringen.
 
Allgemeine Fakten:
 

  • Bienen in der Natur leben fast auf der ganzen Welt. Darüber hinaus können sich Aussehen und Abmessungen erheblich unterscheiden. Es ist bekannt, dass ihre größte Art in Indonesien lebt, hier erreicht das Insekt eine Länge von 39 Millimetern.
  • Es gibt ungefähr 21.000 Bienenarten in der Natur. Etwa die Hälfte von ihnen wird von Menschen gezähmt. Bei den meisten Pflanzen erfolgt die Bestäubung unter Beteiligung von Bienen.
  • Wildbienen leben normalerweise außerhalb der menschlichen Behausung, können sich aber in Gemüsegärten oder Obstgärten einnisten. In diesem Fall kann ein Treffen mit ihnen für Menschen beim falschen Umgang auch gefährlich sein.

Unterschiede zwischen den Bienenarten:

1. Honigbienen

Die durchschnittliche Größe einer Wildbiene ist etwas kleiner als die einer Hausbiene. Im Durchschnitt ist sie 3,2 mm lang. Ihre Farbe ist weniger hell. Wenn Sie genau hinschauen, sehen Sie einen Schutzpanzer auf der Brust. Wildbienen haben ein dickeres Haarkleid. Dies hilft, sich besser vor Kälte zu schützen. Die vorderen Flügel sind größer als die hinteren.
 
Auf der Rückseite sind schwarze und gelbe Streifen deutlich sichtbar. Die Beine sind breit und flach. Die Pfoten haben Haare, die Pollen sammeln sollen. Die Augen sind so positioniert, dass der Betrachtungswinkel maximal ist. Insekten sehen nicht nur gut, was vorne ist, sondern auch, was sich an den Seiten und teilweise hinten befindet.
 
Ihr Stich wirkt anders als der von Hausbienen. Es ist stärker und injiziert nicht sofort Gift, sondern überträgt es allmählich auf das Opfer. Eine andere Aspekt, die Wildbienen von Hausbienen unterscheidet, ist ihre höhere Aggressivität: Sie greifen an, wenn es einen Grund dafür gibt. Zum Beispiel könnte ein unangenehmer Geruch die Ursache sein.
 
Honigbienen verfolgen eine klare Ordnung

  1. Eine Königin ist das Oberhaupt, das sich fortpflanzt – sie legt Eier.
  2. Die Arbeiterbienen sind ihr untergeordnet. Auf ihre Anweisung hin kümmern sie sich darum, die Jungen aufzuziehen, den Bienenstock zu säubern und aufzuräumen, süßen Nektar und Pollen zu sammeln sowie verschiedenen andere Aufgaben auszuführen (Wächterbienen).
  3. In jeder Familie sollte es Drohnen geben, die die Bienenkönigin befruchten

Obwohl einige Wildbienenarten ähnlich organisiert sind, gibt es einige Typen, die nach anderen Regeln leben.
 
Welche Arten an Honigbienen gibt es?

Es gibt nur neun verschiedene Honigbienenarten (Apis) auf der Welt. Sechs von ihnen stammen aus den Tropen. Die östliche Honigbiene Apis cerana stammt aus Asien. Die in Europa und Afrika heimische Art ist Apis mellifera. Sie bildet viele Unterarten, die sich leicht miteinander kreuzen lassen. Apis mellifera hat sich durch Imkerei auf der ganzen Welt verbreitet.
 
In Deutschland wurde die einheimische Unterart der Apis mellifera, die dunkle Biene (Apis mellifera mellifera), weitgehend durch die kärntische Biene (Apis mellifera carnica) und die Buckfast-Biene (Apis mellifera buckfast) ersetzt. Der Grund dafür sind Zuchtinterventionen von Imkern. Bis heute haben sich die Imker das Ziel gesetzt, vor allem Sparsamkeit und Produktivitätssteigerung zu züchten.

2. Wildbienen

Die Gemeinschaftsorganisation bei Wildbienen kann in folgende Typen unterteilt werden:
 

  1. Bei sozialen Bienen ist die Familie organisiert und jedes Insekt in ihr erfüllt bestimmte Funktionen. Gleichzeitig unterscheiden sie sich von den häuslichen Funktionen in folgenden Punkten: Sie haben eine stärkere Immunität, eine hohe Aktivität und Arbeitsfähigkeit, eine geringere Größe, eine stärkere Haarigkeit und ein hohes Maß an Aggression.
     

  2. Sie leben in kleinen Kolonien. Normalerweise sind nicht mehr als 12 Arbeiter in einer Kolonie. Hier unterscheidet sich die Bienenkönigin vom Rest der Bienen (in ihrer Größe).
     

  3. Es gibt alleinstehende Bienen. Diese Arten erzeugen kein Wachs und produzieren keinen Honig.

     
    Darüber hinaus gibt es Arten, die einen parasitären Lebensstil verfolgen. Sie legen Eier in fremde Kolonien, weil sie sie diese nicht selbst aufziehen können.
     
    Wo und wie organisieren Wildbienen ihre Behausung?

    Die Wildbienen sind gut an das Leben in freier Wildbahn angepasst. Als Lebensräume dienen ihnen zum Beispiel sandige Bodenstellen und Flächen, Abbruchkanten, morsches Totholz, Trockenmauern, Markstängel von Pflanzen und andere Orte. Dabei bevorzugen sie sonnige und trockene Plätze. Sobald sie einen geeigneten Platz gefunden haben, bedecken sie ihn von innen mit Propolis und beginnen, eine Wabe zu bilden.
    Um die Winterperiode zu überleben, ernähren sie sich von den angesammelten Nahrungsbeständen.

     
    Welche Wildbienenarten gibt es?

    In Deutschland gibt es über 550 Wildbienenarten. Die meisten Wildtiere leben als Einzeltiere. Daher werden sie auch als Einsiedlerbienen oder Einzelbienen bezeichnet. Mehr als 400 Arten bauen ihre eigenen Nester, 135 Arten parasitieren andere Wildbienenarten und retten ihr eigenes Nest. 75 Prozent aller Wildbienenarten nisten im Boden, der Rest gräbt Löcher in den Wald oder sucht nach Pflanzenstängeln. Einige Hummeln benutzen Baumhöhlen, um sich dort niederzulassen, und eine Holzbiene bohrt ihre eigenen Löcher in totes Holz.
     
    Ein paar Beispiele dazu:
     

      ● Garten-Wollbiene
      ● Gewöhnliche Zwerg-Blutbiene
      ● Juni-Langhornbiene
      ● Gemeine Pelzbiene
      ● Große Glockenblumen-Scherenbiene
      ● Buckel-Seidenbiene
      ● Gehörnte Mauerbiene
      ● Rostrote Mauerbiene
      ● Bunte Blattschneiderbiene
      ● Dunkelgrüne Schmalbiene
      ● Rainfarn-Maskenbiene
      ● Schuppenhaarige Kegelbiene
      ● Dunkelfransige Hosenbiene
      ● Stumpfzähnige Zottelbiene
      ● Rotfühler-Wespenbiene
      ● Wald-Schenkelbiene
      ● Familienorganisation
Bienen Gesundheit

In unserem Wissensmagazin zur Bienen Gesundheit findet ihr spannende und informative Beiträge aus der Welt unserer Lieblingsbienen.
 
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Pflichtangaben
Ameisensäure 60% ad us. vet., Lösung für Bienen Anwendungsgebiete: Varroose der Honigbiene (Apis mellifera).
Wartezeit: Honig: Anwenden nach der letzten Honigernte des Jahres.
Warnhinweise: Die Lösung verursacht Verätzungen! Dämpfe nicht einatmen! Bei Berührung mit den Augen gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. Bei Unfall und Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen. Beim Arbeiten mit Ameisensäure sind Schutzhandschuhe zu tragen. Vor Licht und Wärme geschützt aufbewahren. Nicht aufgebrauchte Mengen von Ameisensäure 60% ad us. vet. sind vor dem Entsorgen stark mit Wasser zu verdünnen (mindestens im Verhältnis 1:10)
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
Milchsäure 15% ad us. vet. Lösung für Bienen.
Anwendungsgebiete: Varroose (Erreger: Varroa destructor (früher: Varroa jacobsoni Oud.)) der Honigbiene (Apis mellifera).
Wartezeit: Bei Spätherbst-/Winterbehandlung keine; bei Sommerbehandlung erst die Honigernte der Tracht des Folgejahres nutzen.
Warnhinweise: Die Lösung kann Haut und Augen reizen. Sprühnebeldämpfe nicht einatmen. Das versehentliche Einatmen saurer Sprühnebel kann zu Atembeschwerden und Hustenanfällen führen. Beim Arbeiten mit Milchsäure sind daher Schutzhandschuhe, Schutzbrille und ggf. Halbmasken mit Filter (A1P2 oder A2P2) zu tragen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
Oxalsäuredihydrat- Lösung 3,5% (m/V) ad us. vet. Lösung und Saccharose- Pulver zum Mischen vor Gebrauch für Bienen zur Träufelbehandlung im brutfreien Bienenstock.
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung der Varroose (Varroa destructor) der Honigbiene (Apis mellifera) in der brutfreien Zeit (Spätherbst). Wartezeit: Nach Behandlung darf Honig erst im darauf folgenden Frühjahr gewonnen werden.
Warnhinweise: Oxalsäuredihydrat-Lösung ist gesundheitsgefährdend! Die Oxalsäuredihydrat-Lösung und die fertige Gebrauchslösung können Haut und Augen reizen. Beim Arbeiten mit Oxalsäuredihydrat-haltigen Lösungen sind daher säurefeste Schutzhandschuhe und Schutzbrille zu tragen. Bei Unfall oder Unwohlsein sofort einen Arzt hinzuziehen. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Schwangere Frauen sollen nicht in Kontakt mit Oxalsäuredihydrat kommen.
Pharmazeutischer Unternehmer: Serumwerk Bernburg AG, Hallesche Landstraße 105 b, 06406 Bernburg
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
APILIFE VAR Imprägnierte Streifen für den Bienenstock für Honigbienen.
Anwendungsgebiete: Behandlung von Varroose bei Honigbienen verursacht durch Varroa destructor.
Wartezeit: Honig: 0 Tage. Nicht anwenden während der Tracht, um eine Beeinträchtigung des Honiggeschmacks zu vermeiden.
Warnhinweise: Direkten Haut- und Augenkontakt vermeiden, da es bei einem Kontakt von Thymol mit Haut oder Augen zu Reizungen kommen kann. Beim Umgang mit dem Tierarzneimittel undurchlässige Handschuhe und die übliche Schutzausrüstung tragen. Nach der Anwendung Hände und jegliches Material, das mit dem Streifen in Berührung gekommen ist, mit Wasser und Seife reinigen. Bei Kontakt mit der Haut den betroffenen Bereich gründlich mit Wasser und Seife waschen. Bei Augenkontakt die Augen mit reichlich klarem, fließendem Wasser ausspülen und unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Nicht inhalieren. Pharmazeutischer Unternehmer: CHEMICALS LAIF S.P.A., Viale dell’Artigianato, 13, 35010 VIGONZA Italien
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.