Wie paaren sich Bienen? 

Bienen in der Paarungszeit

Bienchen und Blümchen? Ehrlich gesagt: die Paarung der fleißigen Nutztieren verläuft auf eine erstaunliche Art und Weise, die für Drohnen (männliche Biene) tödlich enden kann. Im Gesetz der Natur herrschen andere Regeln, das gilt auch für die Honigmacher.
 
Allgemein sind Bienen eine faszinierende Tierart, die für Natur und Mensch großen Nutzen hat. Darum haben ihr Überleben und Wachstum einen enormen Wert im Ökosystem.
 
Von den vielen Lebensweisen der Bienen trifft das Sprichwort Alles oder Nichts direkt auf die Paarungszeit zu.
Im zarten Alter von ein bis zwei Wochen begibt sich die junge Königin auf eine Reise und verlässt zum ersten Mal den heimischen Stock. Sie fliegt zu einem besonderen Sammelplatz. Menschen nennen den Ort auch Drohnensammelplatz.
 
Ebenda warten bereits männliche Bienen mit einer Anzahl von mehreren Tausenden und drehen paarungsbereit ihre Runden. Die Drohnen kamen von überall hierher, um die junge Königin zu besamen.
 
Von den 20.000 männlichen Bienen haben 12 geschickte Auserkorene das Glück, sich mit der Bienenkönigin zu paaren. Dann findet der sogenannte Hochzeitsflug in der Luft statt. Für die anderen rund 19.988 Drohnen heißt es, den Stachel einziehen und den Rückflug antreten.
 
Für das Leben der 12 erfolgreichen Sieger geht es so weiter:

  1. Die Besamung der Königin beginnt.
  2. Danach bleibt der Penis der Drohne in der Königin stecken.
  3. Die Drohne fällt von ihr herab und stirbt.

Auf der Heimreise haben die Drohnen keine Ahnung, dass im Bienenstock kein herzlicher Empfang auf sie wartet. Durchaus werden sie von den Arbeiterinnen liebevoll gefüttert und gepflegt, aber nach der Sommersonnenwende werden sie nicht mehr gebraucht und schonungslos zum Verhungern zurückgelassen.
Das Bienenvolk muss effizient und ökonomisch denken, damit das Gleichgewicht im Bienenstock erhalten bleibt.
 
Nach dem Liebesritual kann die Königin sich als Glückskäfer bezeichnen. In ihrem ganzen Leben braucht sie höchstens nur einen Begattungsflug und wird für den Rest ihrer Zeitspanne die Nachkommen der Verstorbenen austragen. Somit entsteht und wächst eine neue Generation heran.

Bienen Gesundheit

In unserem Wissensmagazin zur Bienen Gesundheit findet ihr spannende und informative Beiträge aus der Welt unserer Lieblingsbienen.
 
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Pflichtangaben
Ameisensäure 60% ad us. vet., Lösung für Bienen Anwendungsgebiete: Varroose der Honigbiene (Apis mellifera).
Wartezeit: Honig: Anwenden nach der letzten Honigernte des Jahres.
Warnhinweise: Die Lösung verursacht Verätzungen! Dämpfe nicht einatmen! Bei Berührung mit den Augen gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. Bei Unfall und Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen. Beim Arbeiten mit Ameisensäure sind Schutzhandschuhe zu tragen. Vor Licht und Wärme geschützt aufbewahren. Nicht aufgebrauchte Mengen von Ameisensäure 60% ad us. vet. sind vor dem Entsorgen stark mit Wasser zu verdünnen (mindestens im Verhältnis 1:10)
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
Milchsäure 15% ad us. vet. Lösung für Bienen.
Anwendungsgebiete: Varroose (Erreger: Varroa destructor (früher: Varroa jacobsoni Oud.)) der Honigbiene (Apis mellifera).
Wartezeit: Bei Spätherbst-/Winterbehandlung keine; bei Sommerbehandlung erst die Honigernte der Tracht des Folgejahres nutzen.
Warnhinweise: Die Lösung kann Haut und Augen reizen. Sprühnebeldämpfe nicht einatmen. Das versehentliche Einatmen saurer Sprühnebel kann zu Atembeschwerden und Hustenanfällen führen. Beim Arbeiten mit Milchsäure sind daher Schutzhandschuhe, Schutzbrille und ggf. Halbmasken mit Filter (A1P2 oder A2P2) zu tragen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
Oxalsäuredihydrat- Lösung 3,5% (m/V) ad us. vet. Lösung und Saccharose- Pulver zum Mischen vor Gebrauch für Bienen zur Träufelbehandlung im brutfreien Bienenstock.
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung der Varroose (Varroa destructor) der Honigbiene (Apis mellifera) in der brutfreien Zeit (Spätherbst). Wartezeit: Nach Behandlung darf Honig erst im darauf folgenden Frühjahr gewonnen werden.
Warnhinweise: Oxalsäuredihydrat-Lösung ist gesundheitsgefährdend! Die Oxalsäuredihydrat-Lösung und die fertige Gebrauchslösung können Haut und Augen reizen. Beim Arbeiten mit Oxalsäuredihydrat-haltigen Lösungen sind daher säurefeste Schutzhandschuhe und Schutzbrille zu tragen. Bei Unfall oder Unwohlsein sofort einen Arzt hinzuziehen. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Schwangere Frauen sollen nicht in Kontakt mit Oxalsäuredihydrat kommen.
Pharmazeutischer Unternehmer: Serumwerk Bernburg AG, Hallesche Landstraße 105 b, 06406 Bernburg
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
APILIFE VAR Imprägnierte Streifen für den Bienenstock für Honigbienen.
Anwendungsgebiete: Behandlung von Varroose bei Honigbienen verursacht durch Varroa destructor.
Wartezeit: Honig: 0 Tage. Nicht anwenden während der Tracht, um eine Beeinträchtigung des Honiggeschmacks zu vermeiden.
Warnhinweise: Direkten Haut- und Augenkontakt vermeiden, da es bei einem Kontakt von Thymol mit Haut oder Augen zu Reizungen kommen kann. Beim Umgang mit dem Tierarzneimittel undurchlässige Handschuhe und die übliche Schutzausrüstung tragen. Nach der Anwendung Hände und jegliches Material, das mit dem Streifen in Berührung gekommen ist, mit Wasser und Seife reinigen. Bei Kontakt mit der Haut den betroffenen Bereich gründlich mit Wasser und Seife waschen. Bei Augenkontakt die Augen mit reichlich klarem, fließendem Wasser ausspülen und unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Nicht inhalieren. Pharmazeutischer Unternehmer: CHEMICALS LAIF S.P.A., Viale dell’Artigianato, 13, 35010 VIGONZA Italien
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.