Sonnenblumen und Lavendel für Bienen – Was ist daran besonders?

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Sonnenblumen und Lavendel für Bienen – Was ist daran besonders?

Sonnenblumen und Lavendel sind zwei Pflanzen, die für die Bienen besonders wertvoll sind. Sonnenblumen sind bekannt für ihre leuchtenden gelben Blüten und stellen eine reiche Quelle für Nektar und Pollen dar. Lavendel hingegen ist für Bienen aufgrund seines Duftes und seiner Farbe besonders attraktiv.

Nahaufnahme einer Biene im Lavendel

Warum Sonnenblumen und Lavendel?

Sonnenblumen produzieren reichlich Pollen, die eine wichtige Proteinquelle für Bienen darstellen. Zudem sind Sonnenblumen für Bienen aufgrund ihrer großen Blüten leicht zugänglich, was es den Bienen erleichtert, Nahrung zu sammeln. Die Blütenstände der Sonnenblumen bestehen aus zahlreichen kleinen Blüten, die kontinuierlich Nektar produzieren, was sie zu einer idealen Nahrungsquelle für Bienen macht.

 

Der Duft des Lavendels lockt Bienen und andere bestäubende Insekten an, da er reich an ätherischen Ölen ist. Die violette Farbe der Lavendelblüten zieht Bienen an, da Bienen Farben im ultravioletten Bereich sehen können und Lavendel in diesem Spektrum besonders auffällig ist. Diese Pflanze ist bekannt für ihre Fähigkeit, über einen langen Zeitraum hinweg kontinuierlich Nektar zu produzieren, was für Bienen während der Blütezeit eine zuverlässige Nahrungsquelle darstellt.

Lavendel und Sonnenblumen pflanzen

Um Lavendel und Sonnenblumen erfolgreich anzupflanzen, ist es wichtig, einige grundlegende Anforderungen zu beachten. Zunächst solltest du einen sonnigen Standort wählen, der mindestens sechs Stunden Sonnenlicht pro Tag erhält. Ein gut durchlässiger Boden ist entscheidend, um Staunässe zu vermeiden, da sowohl Lavendel als auch Sonnenblumen empfindlich auf zu viel Feuchtigkeit reagieren.

 

Lavendel kann im Frühjahr oder im Herbst aus Samen oder Setzlingen gepflanzt werden. Bei der Aussaat von Samen ist es ratsam, diese zunächst drinnen vorzuziehen, um optimale Wachstumsbedingungen zu gewährleisten. Stelle sicher, dass die Erde gut durchlässig ist und mische gegebenenfalls etwas Sand oder Kies hinzu.

 

  • Gießen: Gieße die Pflanzen regelmäßig, insbesondere in den ersten Wochen nach der Pflanzung. Achte darauf, dass der Boden zwischen den Wassergaben etwas antrocknet.
  • Pflege: Entferne verblühte Blüten, um die Bildung neuer Blüten zu fördern. Ein Rückschnitt im Spätsommer oder Frühherbst hilft, die Pflanzen gesund zu halten und ihr Wachstum zu fördern.
  • Düngen: Ein leichter, organischer Dünger im Frühjahr kann das Wachstum unterstützen, ist jedoch nicht unbedingt notwendig, da Lavendel gut mit nährstoffärmeren Böden zurechtkommt.

 

 

Sonnenblumen sind sehr robust und können im Frühjahr direkt in den Boden gesät werden, sobald keine Frostgefahr mehr besteht. Achte darauf, den Boden vor der Aussaat gut aufzulockern und gegebenenfalls mit Kompost anzureichern, um die Nährstoffversorgung zu verbessern.

 

  • Aussaat: Säe die Sonnenblumensamen in Abständen von etwa 30 cm. Bedecke sie leicht mit Erde und drücke die Erde sanft an.
  • Wässern: Halte den Boden während der Keimung feucht, aber nicht nass. Sobald die Pflanzen gewachsen sind, benötigen sie regelmäßig Wasser, insbesondere bei trockenen Wetterbedingungen.
  • Unterstützung: Höhere Sonnenblumen können durch Wind umfallen. Stelle sicher, dass du sie bei Bedarf stützt, indem du Stäbe oder andere Unterstützungsmittel verwendest.
  • Düngen: Eine Anwendung von flüssigem Dünger alle paar Wochen während der Wachstumsphase kann das Wachstum und die Blütenbildung fördern.
Foto einer Biene in einer Sonnenblume

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