Insektenhotels – Eine Hilfe für Bienen und Insekten

Insekten, wie die Honigbienen, Wildbienen, Hummeln, Marienkäfer oder Florfliegen spielen in unserem Ökosystem eine große Rolle. Neben der Bestäubung von Blüten und dem allgemeinen Pflanzenschutz helfen sie, unser Überleben zu sichern und dafür zu sorgen, dass die Ökosysteme bestehen bleiben. Ohne die Bestäubung durch Bienen und andere Insekten gäbe es praktisch kein Kernobst mehr und viele Pflanzen würde aussterben.
Der Schutz der Insekten und der Bienen ist aus diesen Gründen von enormer Wichtigkeit. Um den Tieren zu helfen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Neben dem Pflanzen von bienenfreundlichen Pflanzen und Blumen, kann man den kleinen Insekten auch ein Dach über dem Kopf geben.

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.“ – Albert Einstein

Denn die Nistmöglichkeiten nehmen immer mehr ab. Immer mehr Flächen werden versiegelt, der Einsatz von Pestiziden zerstört den Lebensraum der Insekten und die ordentlich hergerichteten Gärten machen es den Tieren immer schwerer geeignete Lebensräume zu finden. Bestimmte Wildbienenarten sind zum Beispiel schon vom Aussterben bedroht. Um dem entgegen zu wirken, besteht die Möglichkeit Insektenhotels anzufertigen und im eigenen Garten zu platzieren.

 

Vor allem für Wildbienen ist dies wichtig. Wildbienen leben solitär und benötigen keinen Imker. Das sind gute Voraussetzungen dafür durch ein Insektenhotel für einen Ausgleich zu sorgen und den Nützlingen eine Heimat zu bieten.

 

Man kann Insektenhotels verschiedener Größe im Handel erwerben oder im Internet auf diversen Seiten bestellen. Allerdings besteht auch die Möglichkeit ein solches Hotel selber zu bauen und mit verschiedenen Rohstoffen ein gescheites Heim für die Tiere zu bauen!

Welche Tiere nisten im Insektenhotel?

Viele unterschiedliche Insektenarten und Tiere erfreuen sich an den Insektenhotels. So zum Beispiel nisten sich die Wildbienen liebend gerne in das ein oder andere Rohr im Hotel, aber auch andere Insekten wie die Florfliege, der Ohrwurm, Marienkäfer sowie Schmetterlinge suchen dort Schutz.

Was benötigt man für ein Insektenhotel?

  • Unbehandeltes, abgelagertes Holz (frei von Lack, Lösungsmitteln und Holzschutz)
  • Trockene Materialien
  • Einen sonnigen aber vor Regen und Wind geschützten Platz

Wie baut man ein Insektenhotel?

Für das Hotel benötigt man zum Beginn eine Art Gerüst oder ein Haus, in dem die Materialien letztendlich platziert werden. Dieses sollte nicht zu klein sein, damit die Insekten genügend Platz zum Nisten und Leben haben. Dabei ist der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Hier sind ein paar Beispiele wie das Haus aussehen könnte:

Insektenhotel
Insektenhotel

Für die „Inneneinrichtung“ des Insektenhotels ist auch kein festes Schema vorgegeben. Wobei die verschiedenen Insekten aufgrund ihrer Größe unterschiedliche Materialien bevorzugen und zum Nisten optimaler finden.

 

Materialien die für ein Insektenhotel geeignet sind:

 

  • Pflanzenstängel
  • Dünne Äste
  • Hartholz
  • Holzwolle
  • Stroh
  • Zapfen
  • Rindenmulch
  • Laub
  • Bambushölzer

 

Die Wahl des Standortes des Bienen- oder Insektenhotels sollte gut bedacht sein. Hierbei sollten einige Faktoren beachtet werden. Der Platz des Hotels sollte an einem sonnigen aber dennoch vor Regen und Wind geschützten Standort gelegen sein. Zudem sollten sich in der Nähe Kräuter, blütenreichen Pflanzen, einheimischen Sträucher und Bäume befinden. Das Insektenhotel sollte zudem nicht gereinigt und ständig umgestellt werden, um die Tiere nicht zu verscheuchen
Mit einfachen Mitteln kann den Wildbienen und anderen Insekten Gutes getan werden. Versuchen Sie es einmal!

Insektenhotel
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Pflichtangaben
Ameisensäure 60% ad us. vet., Lösung für Bienen Anwendungsgebiete: Varroose der Honigbiene (Apis mellifera).
Wartezeit: Honig: Anwenden nach der letzten Honigernte des Jahres.
Warnhinweise: Die Lösung verursacht Verätzungen! Dämpfe nicht einatmen! Bei Berührung mit den Augen gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. Bei Unfall und Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen. Beim Arbeiten mit Ameisensäure sind Schutzhandschuhe zu tragen. Vor Licht und Wärme geschützt aufbewahren. Nicht aufgebrauchte Mengen von Ameisensäure 60% ad us. vet. sind vor dem Entsorgen stark mit Wasser zu verdünnen (mindestens im Verhältnis 1:10)
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
Milchsäure 15% ad us. vet. Lösung für Bienen.
Anwendungsgebiete: Varroose (Erreger: Varroa destructor (früher: Varroa jacobsoni Oud.)) der Honigbiene (Apis mellifera).
Wartezeit: Bei Spätherbst-/Winterbehandlung keine; bei Sommerbehandlung erst die Honigernte der Tracht des Folgejahres nutzen.
Warnhinweise: Die Lösung kann Haut und Augen reizen. Sprühnebeldämpfe nicht einatmen. Das versehentliche Einatmen saurer Sprühnebel kann zu Atembeschwerden und Hustenanfällen führen. Beim Arbeiten mit Milchsäure sind daher Schutzhandschuhe, Schutzbrille und ggf. Halbmasken mit Filter (A1P2 oder A2P2) zu tragen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
Oxalsäuredihydrat- Lösung 3,5% (m/V) ad us. vet. Lösung und Saccharose- Pulver zum Mischen vor Gebrauch für Bienen zur Träufelbehandlung im brutfreien Bienenstock.
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung der Varroose (Varroa destructor) der Honigbiene (Apis mellifera) in der brutfreien Zeit (Spätherbst). Wartezeit: Nach Behandlung darf Honig erst im darauf folgenden Frühjahr gewonnen werden.
Warnhinweise: Oxalsäuredihydrat-Lösung ist gesundheitsgefährdend! Die Oxalsäuredihydrat-Lösung und die fertige Gebrauchslösung können Haut und Augen reizen. Beim Arbeiten mit Oxalsäuredihydrat-haltigen Lösungen sind daher säurefeste Schutzhandschuhe und Schutzbrille zu tragen. Bei Unfall oder Unwohlsein sofort einen Arzt hinzuziehen. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Schwangere Frauen sollen nicht in Kontakt mit Oxalsäuredihydrat kommen.
Pharmazeutischer Unternehmer: Serumwerk Bernburg AG, Hallesche Landstraße 105 b, 06406 Bernburg
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
APILIFE VAR Imprägnierte Streifen für den Bienenstock für Honigbienen.
Anwendungsgebiete: Behandlung von Varroose bei Honigbienen verursacht durch Varroa destructor.
Wartezeit: Honig: 0 Tage. Nicht anwenden während der Tracht, um eine Beeinträchtigung des Honiggeschmacks zu vermeiden.
Warnhinweise: Direkten Haut- und Augenkontakt vermeiden, da es bei einem Kontakt von Thymol mit Haut oder Augen zu Reizungen kommen kann. Beim Umgang mit dem Tierarzneimittel undurchlässige Handschuhe und die übliche Schutzausrüstung tragen. Nach der Anwendung Hände und jegliches Material, das mit dem Streifen in Berührung gekommen ist, mit Wasser und Seife reinigen. Bei Kontakt mit der Haut den betroffenen Bereich gründlich mit Wasser und Seife waschen. Bei Augenkontakt die Augen mit reichlich klarem, fließendem Wasser ausspülen und unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Nicht inhalieren. Pharmazeutischer Unternehmer: CHEMICALS LAIF S.P.A., Viale dell’Artigianato, 13, 35010 VIGONZA Italien
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.