Imker Schutzkleidung – Was braucht ein Hobbyimker?

Immer mehr Menschen entscheiden sich dazu, selbst zu imkern und sich Bienen zuzulegen. Diese Entscheidung sollte allerdings im Voraus bedacht werden. Denn neben den Bienen, den Waben und speziellen Hilfsmitteln zur Pflege der Bienen wird auch eine Schutzkleidung benötigt.

 

Diese Schutzkleidung ist wichtig, da unerfahrene Neuimker am Anfang nicht die Übung haben, um ruhig mit den Bienen umzugehen.

 

Der Schutz dient auch dazu, dass die Imker nicht gestochen werden. Auch wenn man sich zu Beginn ein ruhiges Volk zulegt und darauf hofft, dass diese nicht stechen, kann es durchaus mal dazu kommen, dass die Bienen aufgebracht sind und es zu einem Stich kommt. Um sich davor zu schützen, sollte eine ordnungsgemäße Schutzkleidung bei Einsteigern aber auch erfahrenen Imkern vorhanden sein.

Bild Imker

Welche Schutzkleidung benötigt ein Imker?

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten von Schutzkleidungen. Zum einen die Schutzkleidung, die man trägt, wenn man mit dem Bienenvolk arbeitet und auf der anderen Seite die Kleidung, die benötigt wird, wenn man Honig ernten möchte.

Schutzkleidung bei der Arbeit mit Bienen

Der Imkeranzug sollte den ganzen Körper bedecken, aus diesem Grund besteht der Anzug aus Hose und Jacke. Dabei sollte dieser luftig sein sowie aus einem derben Stoff bestehen. Am Hals sowie an den Händen und Knöcheln sollte der Anzug eng anliegen, damit Bienen nicht in den Anzug hineinkriechen können.

Um den Kopf und das Gesicht zu schützen, sollte ein Hut getragen werden, an dem ein Schleier befestigt ist.

Handschuhe vervollständigen die Schutzkleidung.
 

Schutzkleidung bei der Honigernte

Die Imkerkleidung bei der Ernte von Honig sollte sauber sowie vollständig sein. Hierbei sollte neben der Sauberkeit auch darauf geachtet werden, dass die Haare sowie der Kopf vollständig bedeckt sind. Zudem sollten Arbeitshandschuhe angezogen und der Imkeranzug nur bei der Honigernte getragen werden.

Zusammenfassung der benötigten Schutzkleidung

Ein Imkeranzug besteht aus mehreren Teilen, die je nach Erfahrung und Dauer weggelassen werden können. Aber was benötigt man nun konkret?

 

  1. Schutzanzug bestehend aus einer Hose und einer Jacke, die aus luftigem, derbem, hellem Stoff bestehen und an den Händen sowie Knöcheln eng anliegen
  2. Heller Hut mit einem Schleier
  3. Handschuhe, die aus einem festen, undurchdringbaren Stoff bestehen
  4. Festes Schuhwerk
Bienen Gesundheit

In unserem Wissensmagazin zur Bienen Gesundheit findet ihr spannende und informative Beiträge aus der Welt unserer Lieblingsbienen.
 
Besucht uns auch auf

Weitere Beiträge
Pflichtangaben
Ameisensäure 60% ad us. vet., Lösung für Bienen Anwendungsgebiete: Varroose der Honigbiene (Apis mellifera).
Wartezeit: Honig: Anwenden nach der letzten Honigernte des Jahres.
Warnhinweise: Die Lösung verursacht Verätzungen! Dämpfe nicht einatmen! Bei Berührung mit den Augen gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. Bei Unfall und Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen. Beim Arbeiten mit Ameisensäure sind Schutzhandschuhe zu tragen. Vor Licht und Wärme geschützt aufbewahren. Nicht aufgebrauchte Mengen von Ameisensäure 60% ad us. vet. sind vor dem Entsorgen stark mit Wasser zu verdünnen (mindestens im Verhältnis 1:10)
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
Milchsäure 15% ad us. vet. Lösung für Bienen.
Anwendungsgebiete: Varroose (Erreger: Varroa destructor (früher: Varroa jacobsoni Oud.)) der Honigbiene (Apis mellifera).
Wartezeit: Bei Spätherbst-/Winterbehandlung keine; bei Sommerbehandlung erst die Honigernte der Tracht des Folgejahres nutzen.
Warnhinweise: Die Lösung kann Haut und Augen reizen. Sprühnebeldämpfe nicht einatmen. Das versehentliche Einatmen saurer Sprühnebel kann zu Atembeschwerden und Hustenanfällen führen. Beim Arbeiten mit Milchsäure sind daher Schutzhandschuhe, Schutzbrille und ggf. Halbmasken mit Filter (A1P2 oder A2P2) zu tragen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
Oxalsäuredihydrat- Lösung 3,5% (m/V) ad us. vet. Lösung und Saccharose- Pulver zum Mischen vor Gebrauch für Bienen zur Träufelbehandlung im brutfreien Bienenstock.
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung der Varroose (Varroa destructor) der Honigbiene (Apis mellifera) in der brutfreien Zeit (Spätherbst). Wartezeit: Nach Behandlung darf Honig erst im darauf folgenden Frühjahr gewonnen werden.
Warnhinweise: Oxalsäuredihydrat-Lösung ist gesundheitsgefährdend! Die Oxalsäuredihydrat-Lösung und die fertige Gebrauchslösung können Haut und Augen reizen. Beim Arbeiten mit Oxalsäuredihydrat-haltigen Lösungen sind daher säurefeste Schutzhandschuhe und Schutzbrille zu tragen. Bei Unfall oder Unwohlsein sofort einen Arzt hinzuziehen. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Schwangere Frauen sollen nicht in Kontakt mit Oxalsäuredihydrat kommen.
Pharmazeutischer Unternehmer: Serumwerk Bernburg AG, Hallesche Landstraße 105 b, 06406 Bernburg
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
APILIFE VAR Imprägnierte Streifen für den Bienenstock für Honigbienen.
Anwendungsgebiete: Behandlung von Varroose bei Honigbienen verursacht durch Varroa destructor.
Wartezeit: Honig: 0 Tage. Nicht anwenden während der Tracht, um eine Beeinträchtigung des Honiggeschmacks zu vermeiden.
Warnhinweise: Direkten Haut- und Augenkontakt vermeiden, da es bei einem Kontakt von Thymol mit Haut oder Augen zu Reizungen kommen kann. Beim Umgang mit dem Tierarzneimittel undurchlässige Handschuhe und die übliche Schutzausrüstung tragen. Nach der Anwendung Hände und jegliches Material, das mit dem Streifen in Berührung gekommen ist, mit Wasser und Seife reinigen. Bei Kontakt mit der Haut den betroffenen Bereich gründlich mit Wasser und Seife waschen. Bei Augenkontakt die Augen mit reichlich klarem, fließendem Wasser ausspülen und unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Nicht inhalieren. Pharmazeutischer Unternehmer: CHEMICALS LAIF S.P.A., Viale dell’Artigianato, 13, 35010 VIGONZA Italien
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.