Der Bienenbaum 

Der Bienenbaum ist sowohl für Pflanzen- als auch für Bienenliebhaber ein äußerst interessantes Gewächs. Ursprünglich stammt der Bienenbaum (Tetradium daniellii var. hupehensis, früher Euodia hupehensis) aus Regionen in China und Korea, inzwischen ist er aber auch in Europa sehr verbreitet. Aufgrund seiner vielfältigen Eigenschaften ist dieses Rautengewächs auch unter den Namen Honigesche, Wohlduftraute oder Tausendblütenstrauch bekannt.

Aber wieso heißt dieser Baum eigentlich Bienenbaum?

In der Honigverodnung von 2004 heißt es:
 
1. Die nektarreiche Blüte
Die cremeweißen, dem Holunder ähnlichen Blüten des Bienenbaums enthalten sehr viel Nektar. Während eine Biene im Normalfall bis zu 200 Blüten anfliegen muss, um ihren Honigspeicher zu füllen, können beim Bienenbaum bereits 3 Blüten ausreichend sein, um die Biene vollständig zu sättigen.
2. Der intensive Geruch
Der Bienenbaum verströmt einen sehr intensiven süßlichen Geruch, der Bienen anlockt. Während viele Menschen den Geruch des Bienenbaums als sehr angenehm und lieblich empfinden, nehmen ihn einige aber auch als eher unangenehm wahr. Daher stammt sein weniger schmeichelhafter Spitzname als “Stinkesche”.
3. Die Blütezeit
Die Blütezeit des Bienenbaums ist ein weiterer Grund für seine Beliebtheit unter Imkern und Bienenliebhabern. Der Baum blüht von Anfang Juni bis in den Oktober hinein und unterstützt so ein saisonübergreifendes Nahrungsangebot für Bienen. Wenn die Blüten beginnen zu verblühen, bilden sich an ihrer Stelle purpurrote Früchte, die kleine blauschwarze Samen enthalten. Während die Samen gerne von Vögeln gefressen werden, finden die Früchte in der Floristik Verwendung.

Wie pflanzt man einen Bienenbaum?

Die beste Pflanzzeit für den Bienenbaum ist im Frühjahr (März/April) an einem sonnigen und trockenen Standort. Nach dem Einpflanzen sind Hornspäne als Dünger empfehlenswert. Für den Boden eignet sich humusreicher und durchlässiger sandiger oder lehmiger Boden mit einem pH-Wert zwischen 5,5 und 7. Wichtig: Es darf sich keine Staunässe bilden!

 

Wie pflegt man einen Bienenbaum?

Der Bienenbaum ist im Allgemeinen eine recht pflegeleichte Pflanze. In den ersten drei Jahren ist der Baum noch sehr frostempfindlich und sollte daher bei Frost beispielsweise mit einem Gartenvlies geschützt werden. Gegenüber Trockenheit und Hitze ist der Bienenbaum hingegen unempfindlich und muss lediglich bei extremer Trockenheit zusätzlich gegossen werden.
Ab dem vierten Lebensjahr benötigt der Baum kaum noch Pflege und beginnt, die ersten Blüten zu bilden. Danach kann man Jahr für Jahr beobachten, wie er sich in seiner vollen Blüte entfaltet. Ausgewachsen erreicht er eine maximale Höhe von ca. 12 Metern und eine Kronenbreite von bis zu 10 Metern. Im Frühjahr oder im Herbst sollte der Bienenbaum zurückgeschnitten werden, damit er schön in Form gehalten werden kann.

Bienen Gesundheit

In unserem Wissensmagazin zur Bienen Gesundheit findet ihr spannende und informative Beiträge aus der Welt unserer Lieblingsbienen.
 
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Pflichtangaben
Ameisensäure 60% ad us. vet., Lösung für Bienen Anwendungsgebiete: Varroose der Honigbiene (Apis mellifera).
Wartezeit: Honig: Anwenden nach der letzten Honigernte des Jahres.
Warnhinweise: Die Lösung verursacht Verätzungen! Dämpfe nicht einatmen! Bei Berührung mit den Augen gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. Bei Unfall und Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen. Beim Arbeiten mit Ameisensäure sind Schutzhandschuhe zu tragen. Vor Licht und Wärme geschützt aufbewahren. Nicht aufgebrauchte Mengen von Ameisensäure 60% ad us. vet. sind vor dem Entsorgen stark mit Wasser zu verdünnen (mindestens im Verhältnis 1:10)
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
Milchsäure 15% ad us. vet. Lösung für Bienen.
Anwendungsgebiete: Varroose (Erreger: Varroa destructor (früher: Varroa jacobsoni Oud.)) der Honigbiene (Apis mellifera).
Wartezeit: Bei Spätherbst-/Winterbehandlung keine; bei Sommerbehandlung erst die Honigernte der Tracht des Folgejahres nutzen.
Warnhinweise: Die Lösung kann Haut und Augen reizen. Sprühnebeldämpfe nicht einatmen. Das versehentliche Einatmen saurer Sprühnebel kann zu Atembeschwerden und Hustenanfällen führen. Beim Arbeiten mit Milchsäure sind daher Schutzhandschuhe, Schutzbrille und ggf. Halbmasken mit Filter (A1P2 oder A2P2) zu tragen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
Oxalsäuredihydrat- Lösung 3,5% (m/V) ad us. vet. Lösung und Saccharose- Pulver zum Mischen vor Gebrauch für Bienen zur Träufelbehandlung im brutfreien Bienenstock.
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung der Varroose (Varroa destructor) der Honigbiene (Apis mellifera) in der brutfreien Zeit (Spätherbst). Wartezeit: Nach Behandlung darf Honig erst im darauf folgenden Frühjahr gewonnen werden.
Warnhinweise: Oxalsäuredihydrat-Lösung ist gesundheitsgefährdend! Die Oxalsäuredihydrat-Lösung und die fertige Gebrauchslösung können Haut und Augen reizen. Beim Arbeiten mit Oxalsäuredihydrat-haltigen Lösungen sind daher säurefeste Schutzhandschuhe und Schutzbrille zu tragen. Bei Unfall oder Unwohlsein sofort einen Arzt hinzuziehen. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Schwangere Frauen sollen nicht in Kontakt mit Oxalsäuredihydrat kommen.
Pharmazeutischer Unternehmer: Serumwerk Bernburg AG, Hallesche Landstraße 105 b, 06406 Bernburg
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
APILIFE VAR Imprägnierte Streifen für den Bienenstock für Honigbienen.
Anwendungsgebiete: Behandlung von Varroose bei Honigbienen verursacht durch Varroa destructor.
Wartezeit: Honig: 0 Tage. Nicht anwenden während der Tracht, um eine Beeinträchtigung des Honiggeschmacks zu vermeiden.
Warnhinweise: Direkten Haut- und Augenkontakt vermeiden, da es bei einem Kontakt von Thymol mit Haut oder Augen zu Reizungen kommen kann. Beim Umgang mit dem Tierarzneimittel undurchlässige Handschuhe und die übliche Schutzausrüstung tragen. Nach der Anwendung Hände und jegliches Material, das mit dem Streifen in Berührung gekommen ist, mit Wasser und Seife reinigen. Bei Kontakt mit der Haut den betroffenen Bereich gründlich mit Wasser und Seife waschen. Bei Augenkontakt die Augen mit reichlich klarem, fließendem Wasser ausspülen und unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Nicht inhalieren. Pharmazeutischer Unternehmer: CHEMICALS LAIF S.P.A., Viale dell’Artigianato, 13, 35010 VIGONZA Italien
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.