Bienen: Eine Gefahr für mein Kind?

Viele Eltern machen sich große Sorgen, wenn ihr Kind einer Biene zu nahe kommt. Sie sehen in den nützlichen Insekten eine Gefahr für die Gesundheit ihres Kindes. Denn jeder weiß: der Stich einer Biene tut weh. Unter gewissen Umständen kann es auch zu lebensbedrohlichen Folgen kommen. In den meisten Fällen sind Bienen jedoch harmlos und auch ein Bienenstich ist kein Grund zur Panik.

Sind Bienen gefährlich?

Nein. Bienen sind friedliche Insekten und haben kein Interesse daran, Menschen zu stechen. Sie sammeln Pollen und transportieren Honig als Proviant. Bienen stechen nur dann zu, wenn sie sich bedroht fühlen oder ihren Bienenschwarm verteidigen möchten.
Denn sobald eine Honigbiene zusticht, verliert sie ihren Stachel und stirbt.

 

Wildbienen hingegen haben einen kleineren Stachel, der fest in ihrem Hinterteil verankert ist. Deshalb sterben sie nicht, wenn sie zustechen. Außerdem stechen Wildbienen sogar noch seltener als Honigbienen. Für den Menschen ist der Stich einer Wildbiene weniger schmerzhaft als der einer Honigbiene. In einigen Fällen ist der Stachel der Wildbiene sogar so kurz, dass er gar nicht die Haut des Menschen durchringen kann.

Wie kann man seine Kinder am besten vor einem Bienenstich schützen?

1. Aufklärung:

Wenn Kinder nicht wissen, wie sie sich in Gegenwart einer Biene verhalten sollen, bekommen sie manchmal Angst und werden aggressiv. Sind sie jedoch aufgeklärt über Bienen und ihr friedliches Naturell, bleiben sie ruhig. So ist die Gefahr, dass sie gestochen werden, viel niedriger.

2. Vorbild:

Neben der Aufklärung über Bienen, sollten Eltern auch als Vorbild dienen und selber ruhig bleiben, wenn sich Bienen nähern.

Was tun, wenn das Kind von einer Biene gestochen wurde?

Aller Ruhe und Vorsicht zum Trotz kann ein Bienenstich manchmal nicht verhindert werden.
Dann sollte zunächst der Stachel entfernt werden, damit das Gift nicht weiter unter die Haut gepumpt werden kann. Eine Pinzette, geschickte Fingernägel oder eine Kreditkarte können dabei helfen. Wichtig ist, auf die Sauberkeit der Einstichstelle zu achten und diese nicht zu verschmutzen.
Anschließend können zur Behandlung und Schmerzlinderung verschiedene Mittel verwendet werden:

  • Kühlung der Einstichstelle mit kalten Kompressen, Eiswürfeln oder Kühlpacks
  • Eine halbe Zwiebel auf die Einstichstelle legen: das wirkt leicht desinfizierend und entzündungshemmend
  • Desinfektionsmittel auf die Einstichstelle auftragen, damit keine Infektionen entstehen
  • Backpulver Paste bestehend aus 1 Teelöffel Backpulver und etwas Wasser auf die Stelle auftragen und einige Minuten einwirken lassen: das neutralisiert den Säuregehalt des Bienengifts

Wann ist ein Bienenstich gefährlich?

In den meisten Fällen ist ein Bienenstich “nur” sehr schmerzhaft. Er kann jedoch unter bestimmten Voraussetzungen auch gefährlich werden.

 

Befindet sich der Stich im Mund- oder Halsbereich sollte sofort gekühlt werden. In dem Fall eignen sich beispielsweise auch Eiswürfel zum Lutschen. Sicherheitshalber sollte ein Arzt aufgesucht werden, da durch das mögliche Zuschwellen der Atemwege Erstickungsgefahr besteht.

 

Auch bei Anzeichen einer allergischen Reaktion empfiehlt sich ein Arztbesuch. Bei Atemnot, Kreislaufbeschwerden oder anderen heftigen Reaktionen auf den Bienenstich sollte sofort der Notarzt gerufen werden.

Bienen Gesundheit

In unserem Wissensmagazin zur Bienen Gesundheit findet ihr spannende und informative Beiträge aus der Welt unserer Lieblingsbienen.
 
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Pflichtangaben
Ameisensäure 60% ad us. vet., Lösung für Bienen Anwendungsgebiete: Varroose der Honigbiene (Apis mellifera).
Wartezeit: Honig: Anwenden nach der letzten Honigernte des Jahres.
Warnhinweise: Die Lösung verursacht Verätzungen! Dämpfe nicht einatmen! Bei Berührung mit den Augen gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. Bei Unfall und Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen. Beim Arbeiten mit Ameisensäure sind Schutzhandschuhe zu tragen. Vor Licht und Wärme geschützt aufbewahren. Nicht aufgebrauchte Mengen von Ameisensäure 60% ad us. vet. sind vor dem Entsorgen stark mit Wasser zu verdünnen (mindestens im Verhältnis 1:10)
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
Milchsäure 15% ad us. vet. Lösung für Bienen.
Anwendungsgebiete: Varroose (Erreger: Varroa destructor (früher: Varroa jacobsoni Oud.)) der Honigbiene (Apis mellifera).
Wartezeit: Bei Spätherbst-/Winterbehandlung keine; bei Sommerbehandlung erst die Honigernte der Tracht des Folgejahres nutzen.
Warnhinweise: Die Lösung kann Haut und Augen reizen. Sprühnebeldämpfe nicht einatmen. Das versehentliche Einatmen saurer Sprühnebel kann zu Atembeschwerden und Hustenanfällen führen. Beim Arbeiten mit Milchsäure sind daher Schutzhandschuhe, Schutzbrille und ggf. Halbmasken mit Filter (A1P2 oder A2P2) zu tragen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
Oxalsäuredihydrat- Lösung 3,5% (m/V) ad us. vet. Lösung und Saccharose- Pulver zum Mischen vor Gebrauch für Bienen zur Träufelbehandlung im brutfreien Bienenstock.
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung der Varroose (Varroa destructor) der Honigbiene (Apis mellifera) in der brutfreien Zeit (Spätherbst). Wartezeit: Nach Behandlung darf Honig erst im darauf folgenden Frühjahr gewonnen werden.
Warnhinweise: Oxalsäuredihydrat-Lösung ist gesundheitsgefährdend! Die Oxalsäuredihydrat-Lösung und die fertige Gebrauchslösung können Haut und Augen reizen. Beim Arbeiten mit Oxalsäuredihydrat-haltigen Lösungen sind daher säurefeste Schutzhandschuhe und Schutzbrille zu tragen. Bei Unfall oder Unwohlsein sofort einen Arzt hinzuziehen. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Schwangere Frauen sollen nicht in Kontakt mit Oxalsäuredihydrat kommen.
Pharmazeutischer Unternehmer: Serumwerk Bernburg AG, Hallesche Landstraße 105 b, 06406 Bernburg
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
APILIFE VAR Imprägnierte Streifen für den Bienenstock für Honigbienen.
Anwendungsgebiete: Behandlung von Varroose bei Honigbienen verursacht durch Varroa destructor.
Wartezeit: Honig: 0 Tage. Nicht anwenden während der Tracht, um eine Beeinträchtigung des Honiggeschmacks zu vermeiden.
Warnhinweise: Direkten Haut- und Augenkontakt vermeiden, da es bei einem Kontakt von Thymol mit Haut oder Augen zu Reizungen kommen kann. Beim Umgang mit dem Tierarzneimittel undurchlässige Handschuhe und die übliche Schutzausrüstung tragen. Nach der Anwendung Hände und jegliches Material, das mit dem Streifen in Berührung gekommen ist, mit Wasser und Seife reinigen. Bei Kontakt mit der Haut den betroffenen Bereich gründlich mit Wasser und Seife waschen. Bei Augenkontakt die Augen mit reichlich klarem, fließendem Wasser ausspülen und unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Nicht inhalieren. Pharmazeutischer Unternehmer: CHEMICALS LAIF S.P.A., Viale dell’Artigianato, 13, 35010 VIGONZA Italien
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.