Was ist eigentlich Honig?

Eine der häufigsten Antworten auf diese Frage ist in etwa diese: „Honig. Das ist dieser wunderbare, süße, goldfarbene Belag für mein frisches Frühstücksbrötchen.“
Heute kennt man zwar Honig in vielen Farb- und Geschmacksvarianten doch stammt das deutsche Wort tatsächlich von einem alten indogermanischen Begriff ab, dessen Bedeutung mit „Der Goldfarbene“ wiedergegeben werden kann. Dieser Wortstamm für den deutschen Begriff „Honig“ findet sich auch in vielen anderen Sprachen wieder, zum Beispiel im englischen honey, im niederländischen honing, im dänischen honning oder im luxemburgischen Hunneg.
Im Lateinischen wird der Begriff mel für Honig verwendet. Davon ist auch der zoologische Name der westlichen Honigbiene zurückzuführen: Apis mellifica.

 

Eine andere Möglichkeit Honig zu definieren ist es, seine chemisch- physikalischen Eigenschaften dafür heranzuziehen. Danach lässt sich Honig auch als dickflüssige bis feste, zum Teil auch kristallisierte Substanz charakterisieren, die vor allem aus verschiedenen Zuckerarten und Wasser besteht. Die dominierenden Zucker sind Fructose und Glucose, wobei der Fructoseanteil meist höher ist. Im allgemeinen Durchschnitt sind etwa 38 % Fructose und 30 % Glucose enthalten.
Andere Bestandteile im Honig sind geringe Mengen weiterer Zucker, wie Saccharose, Maltose, Melezitose und andere Di- und Oligosaccharide sowie Pollen, Mineralstoffe, Proteine, Enzyme, Aminosäuren, Vitamine, Farb- und Aromastoffe. Je nach Honigart sind zum Teil größere Variationen in der Zusammensetzung möglich.

 

Weiterhin gilt Honig in Deutschland als Lebensmittel. Nach einer europäischen Richtlinie (RL 2001/110/EG) über Honig und gemäß deutscher Honigverordnung darf dem Honig nichts hinzugefügt und nichts entzogen werden. Honig ist somit zu 100 % naturbelassen. Eine Ausnahme bildet der sogenannte Gefilterte Honig, aus dem durch Mikrofilterung der natürlich vorhandene Pollenanteil (etwa 0,5 %) entzogen wurde.

 

Nach der Honigverordnung vom 16. Januar 2004 muss für das Lebensmittel Honig ein Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) angegeben werden. Für diese Festlegung ist der Imker oder Abfüller verantwortlich. Meist wird eine Mindesthaltbarkeitsdauer von zwei Jahren ab dem Zeitpunkt des Abfüllens angegeben. Bei kühler und trockener, möglichst auch noch vor Licht geschützter Lagerung, ist Honig durchaus wesentlich länger haltbar.
Zusätzlich ist eine ebenso wichtige wie interessante Definition von Honig der bereits genannten EU- Norm zu entnehmen. Danach ist Honig entsprechend des Anhang 1 der Richtlinie 2001/110/EG des Rates „der natursüße Stoff, der von Bienen der Art Apis mellifera erzeugt wird, indem die Bienen Nektar von Pflanzen oder Absonderungen lebender Pflanzenteile oder sich auf den lebenden Pflanzenteilen befindliche Sekrete von an Pflanzen saugenden Insekten aufnehmen, durch Kombination mit eigenen spezifischen Stoffen umwandeln, einlagern, dehydrieren und in den Waben des Bienenstockes speichern und reifen lassen.“

 

Was ist eigentlich Honig?

Egal wie der Einzelne diese Frage beantwortet oder welche Definition angeführt wird, um Honig zu definieren: Letztendlich ist dieses Naturprodukt das Ergebnis einer enormen, gut organisierten Arbeitsleistung der Bienen und eigentlich als Futtervorrat für das eigene Volk für die blütenlose Zeit im Winter vorgesehen. Imker, die einem Bienenvolk bis zu 40kg Honig entnehmen, sorgen für diese Zeit für einen adäquaten Ersatz (Zuckerwasser, Invertzuckersirup, Zuckerteige).
Es ist durchaus angebracht, mit Wertschätzung an die Arbeit der Bienen und der Imker zu denken, wenn wir beim nächsten Mal diesen süßen, goldgelben Brotaufstrich genießen.

 

Wieviel Honig lässt sich aus einem durchschnittlichen Bienenstock pro Jahr gewinnen?
Etwa 20 – 30 kg. Ein Volk benötigt ca. 70 kg Honig zur Energieversorgung und ca. 25 kg Pollen zur Eiweißversorgung.

Pflichtangaben
Ameisensäure 60% ad us. vet., Lösung für Bienen Anwendungsgebiete: Varroose der Honigbiene (Apis mellifera).
Wartezeit: Honig: Anwenden nach der letzten Honigernte des Jahres.
Warnhinweise: Die Lösung verursacht Verätzungen! Dämpfe nicht einatmen! Bei Berührung mit den Augen gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. Bei Unfall und Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen. Beim Arbeiten mit Ameisensäure sind Schutzhandschuhe zu tragen. Vor Licht und Wärme geschützt aufbewahren. Nicht aufgebrauchte Mengen von Ameisensäure 60% ad us. vet. sind vor dem Entsorgen stark mit Wasser zu verdünnen (mindestens im Verhältnis 1:10)
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
Milchsäure 15% ad us. vet. Lösung für Bienen.
Anwendungsgebiete: Varroose (Erreger: Varroa destructor (früher: Varroa jacobsoni Oud.)) der Honigbiene (Apis mellifera).
Wartezeit: Bei Spätherbst-/Winterbehandlung keine; bei Sommerbehandlung erst die Honigernte der Tracht des Folgejahres nutzen.
Warnhinweise: Die Lösung kann Haut und Augen reizen. Sprühnebeldämpfe nicht einatmen. Das versehentliche Einatmen saurer Sprühnebel kann zu Atembeschwerden und Hustenanfällen führen. Beim Arbeiten mit Milchsäure sind daher Schutzhandschuhe, Schutzbrille und ggf. Halbmasken mit Filter (A1P2 oder A2P2) zu tragen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
Oxalsäuredihydrat- Lösung 3,5% (m/V) ad us. vet. Lösung und Saccharose- Pulver zum Mischen vor Gebrauch für Bienen zur Träufelbehandlung im brutfreien Bienenstock.
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung der Varroose (Varroa destructor) der Honigbiene (Apis mellifera) in der brutfreien Zeit (Spätherbst). Wartezeit: Nach Behandlung darf Honig erst im darauf folgenden Frühjahr gewonnen werden.
Warnhinweise: Oxalsäuredihydrat-Lösung ist gesundheitsgefährdend! Die Oxalsäuredihydrat-Lösung und die fertige Gebrauchslösung können Haut und Augen reizen. Beim Arbeiten mit Oxalsäuredihydrat-haltigen Lösungen sind daher säurefeste Schutzhandschuhe und Schutzbrille zu tragen. Bei Unfall oder Unwohlsein sofort einen Arzt hinzuziehen. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Schwangere Frauen sollen nicht in Kontakt mit Oxalsäuredihydrat kommen.
Pharmazeutischer Unternehmer: Serumwerk Bernburg AG, Hallesche Landstraße 105 b, 06406 Bernburg
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
APILIFE VAR Imprägnierte Streifen für den Bienenstock für Honigbienen.
Anwendungsgebiete: Behandlung von Varroose bei Honigbienen verursacht durch Varroa destructor.
Wartezeit: Honig: 0 Tage. Nicht anwenden während der Tracht, um eine Beeinträchtigung des Honiggeschmacks zu vermeiden.
Warnhinweise: Direkten Haut- und Augenkontakt vermeiden, da es bei einem Kontakt von Thymol mit Haut oder Augen zu Reizungen kommen kann. Beim Umgang mit dem Tierarzneimittel undurchlässige Handschuhe und die übliche Schutzausrüstung tragen. Nach der Anwendung Hände und jegliches Material, das mit dem Streifen in Berührung gekommen ist, mit Wasser und Seife reinigen. Bei Kontakt mit der Haut den betroffenen Bereich gründlich mit Wasser und Seife waschen. Bei Augenkontakt die Augen mit reichlich klarem, fließendem Wasser ausspülen und unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Nicht inhalieren. Pharmazeutischer Unternehmer: CHEMICALS LAIF S.P.A., Viale dell’Artigianato, 13, 35010 VIGONZA Italien
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.