Wildbienen – Was ist ihre Aufgabe in der Natur?

Neben den Honigbienen und Hummeln bestäuben auch die Wildbienen unsere Pflanzen und versorgen damit die Erde. Von den Wildbienen hört man allerdings selten etwas und auch ihre Aufgabe in der Natur scheint unklar.

 

Wildbienen ähneln den normalen Honigbienen im Körperbau und ihrer Funktion in der Natur, aber ihre Lebensweise unterscheidet sich drastisch von der der Honigbienen. Während Honigbienen in ihrer Wabe mit vielen Arbeitskollegen leben, bevorzugen die Wildbienen ein Leben allein und als Einzelgänger. Wobei dies nicht auf alle Arten zutrifft. Es gibt über 600 Wildbienenarten und einige von ihnen leben wie Honigbienen in einem Stamm.

 

Ein weiterer Unterschied, welcher sehr bedeutend für die Natur ist, sind die Präferenzen der Wildbienen sowie Honigbienen. Die Honigbienen haben keine besonderen Präferenzen, wenn es um ihre Pollen und ihren Nektar geht. Aber die Wildbienen haben sich über all die Jahre auf bestimmte Pollen spezialisiert und bevorzugen diese.

 

Das bedeutet, die Wildbienen sind vor allem wegen ihrer Bestäubung sehr wichtig für das Ökosystem.

 

Aufgrund dieser Spezialisierung sammeln die Wildbienen nur diese bestimmte Pollenart einer bestimmten Pflanze. Im Laufe der Evolution haben sich aber auch diese Pflanzen an bestimmte Wildbienen angepasst. Das wiederum bedeutet, dass nicht jede Biene jede Blüte bestäuben kann.

 

Durch diese Ko-Evolution wird unser Ökosystem deutlich beeinflusst. Verschwindet eine Wildbienenart, wird auch die dazugehörige Pflanze nicht überleben oder bedeutend weniger werden – und umgekehrt.

Ko-Evolution bedeutet, dass zwei Individuen in einer Wechselbeziehung zueinander stehen und einander helfen, zu überleben. Fehlt die eine Art, kann die andere nicht überleben und fällt auch weg.

Der Rückgang vieler Wildbienenarten könnte sich langfristig auf die Versorgung der Menschen mit Nahrungsmitteln auswirken, da ohne die spezifischen Bienenarten bestimmte Pflanzen nicht mehr bestäubt werden könnten.

 

Für die Wildbienen ist es heutzutage schwierig, zu überleben. Durch ihre Nahrungspräferenzen bevorzugen sie eine artenreiche Fauna und viele diverse Pflanzen. Diese artenreichen Gebiete sind allerdings kaum noch aufzufinden.

 

Der Schutz der Honig- sowie Wildbienen ist für unsere Lebensmittel, die Natur und das Überleben der Menschen wichtig.

Bild Wildbiene
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Bienen Gesundheit

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Pflichtangaben
Ameisensäure 60% ad us. vet., Lösung für Bienen Anwendungsgebiete: Varroose der Honigbiene (Apis mellifera).
Wartezeit: Honig: Anwenden nach der letzten Honigernte des Jahres.
Warnhinweise: Die Lösung verursacht Verätzungen! Dämpfe nicht einatmen! Bei Berührung mit den Augen gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. Bei Unfall und Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen. Beim Arbeiten mit Ameisensäure sind Schutzhandschuhe zu tragen. Vor Licht und Wärme geschützt aufbewahren. Nicht aufgebrauchte Mengen von Ameisensäure 60% ad us. vet. sind vor dem Entsorgen stark mit Wasser zu verdünnen (mindestens im Verhältnis 1:10)
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
Milchsäure 15% ad us. vet. Lösung für Bienen.
Anwendungsgebiete: Varroose (Erreger: Varroa destructor (früher: Varroa jacobsoni Oud.)) der Honigbiene (Apis mellifera).
Wartezeit: Bei Spätherbst-/Winterbehandlung keine; bei Sommerbehandlung erst die Honigernte der Tracht des Folgejahres nutzen.
Warnhinweise: Die Lösung kann Haut und Augen reizen. Sprühnebeldämpfe nicht einatmen. Das versehentliche Einatmen saurer Sprühnebel kann zu Atembeschwerden und Hustenanfällen führen. Beim Arbeiten mit Milchsäure sind daher Schutzhandschuhe, Schutzbrille und ggf. Halbmasken mit Filter (A1P2 oder A2P2) zu tragen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
Oxalsäuredihydrat- Lösung 3,5% (m/V) ad us. vet. Lösung und Saccharose- Pulver zum Mischen vor Gebrauch für Bienen zur Träufelbehandlung im brutfreien Bienenstock.
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung der Varroose (Varroa destructor) der Honigbiene (Apis mellifera) in der brutfreien Zeit (Spätherbst). Wartezeit: Nach Behandlung darf Honig erst im darauf folgenden Frühjahr gewonnen werden.
Warnhinweise: Oxalsäuredihydrat-Lösung ist gesundheitsgefährdend! Die Oxalsäuredihydrat-Lösung und die fertige Gebrauchslösung können Haut und Augen reizen. Beim Arbeiten mit Oxalsäuredihydrat-haltigen Lösungen sind daher säurefeste Schutzhandschuhe und Schutzbrille zu tragen. Bei Unfall oder Unwohlsein sofort einen Arzt hinzuziehen. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Schwangere Frauen sollen nicht in Kontakt mit Oxalsäuredihydrat kommen.
Pharmazeutischer Unternehmer: Serumwerk Bernburg AG, Hallesche Landstraße 105 b, 06406 Bernburg
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
APILIFE VAR Imprägnierte Streifen für den Bienenstock für Honigbienen.
Anwendungsgebiete: Behandlung von Varroose bei Honigbienen verursacht durch Varroa destructor.
Wartezeit: Honig: 0 Tage. Nicht anwenden während der Tracht, um eine Beeinträchtigung des Honiggeschmacks zu vermeiden.
Warnhinweise: Direkten Haut- und Augenkontakt vermeiden, da es bei einem Kontakt von Thymol mit Haut oder Augen zu Reizungen kommen kann. Beim Umgang mit dem Tierarzneimittel undurchlässige Handschuhe und die übliche Schutzausrüstung tragen. Nach der Anwendung Hände und jegliches Material, das mit dem Streifen in Berührung gekommen ist, mit Wasser und Seife reinigen. Bei Kontakt mit der Haut den betroffenen Bereich gründlich mit Wasser und Seife waschen. Bei Augenkontakt die Augen mit reichlich klarem, fließendem Wasser ausspülen und unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Nicht inhalieren. Pharmazeutischer Unternehmer: CHEMICALS LAIF S.P.A., Viale dell’Artigianato, 13, 35010 VIGONZA Italien
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.