Schadet Glyphosat den Bienen?

Um in der Landwirtschaft gute Erträge zu erzielen und die Qualität der Ernte zu steigern, werden oftmals Pflanzengifte eingesetzt, die helfen sollen, Unkraut und jegliche Insekten zu zerstören. Aber diese Mittel sind oftmals nicht umweltfreundlich und beeinträchtigen das Leben vieler Organismen.

Das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat stellt dabei eine große Gefahr dar, obwohl es das in Deutschland und weltweit am häufigsten eingesetzte Pflanzengift ist. Es tötet jede Pflanze, die nicht gentechnisch so verändert wurde, dass sie den Einsatz dieses Giftes überlebt.

Wieso ist Glyphosat so eine große Gefahr?

Dadurch, dass Glyphosat nicht von außen wirkt, sondern über die Blätter aufgenommen wird, bleibt es bis zu ein Jahr in diesen Pflanzen und wirkt auch auf uns Menschen. Laut der Krebsforschungsagentur der WHO wirkt das pflanzenvernichtende Mittel wahrscheinlich krebserregend beim Menschen und trägt maßgeblich zum Artensterben in der Agrarlandschaft bei.

Wie wirkt sich Glyphosat auf die Bienen aus?

Die Forschung über die Wirkung von Pflanzenschutzmitteln und Insekten, insbesondere Bienen, zeigt deutlich auf, dass der Einsatz von Giften mehr Schaden als Erfolg bringt. Die Mittel stören die Darmflora der Bienen, was zu einem geschwächten Immunsystem und einer geringeren Gewichtszunahme führt. Dadurch werden sie anfälliger gegenüber Krankheitserregern und ihr Sterblichkeitsrisiko erhöht sich.

 

Aber nicht nur einzelne Bienen leiden unter den Giften und den damit verbundenen Schäden.
Die Gifte stören zusätzlich den Orientierungssinn und das Gedächtnis der Bienen. Das hat zur Folge, dass die Bienen nicht mehr zu ihrem Stock zurückfinden. Sollte es ihnen dennoch gelingen, laufen sie Gefahr, den Bienenstock anzustecken und auszulöschen.

Weltweit klagen Imker bereits über den Verlust von Bienenvölkern, aber dennoch wird das schädliche Mittel weiter in der Landwirtschaft und im Alltag weiter benutzt. Denn nicht nur in der Landwirtschaft wird es benutzt. Glyphosat wird auch eingesetzt, um beispielsweise öffentliche Wege oder Plätze frei von Wildkräutern und Unkraut zu halten. Sogar die Deutsche Bahn setzt Glyphosat auf Gleisanlagen ein und auch Hobbygärtner sprühen das Pestizid in ihren Gärten.

Bienen Gesundheit

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Pflichtangaben
Ameisensäure 60% ad us. vet., Lösung für Bienen Anwendungsgebiete: Varroose der Honigbiene (Apis mellifera).
Wartezeit: Honig: Anwenden nach der letzten Honigernte des Jahres.
Warnhinweise: Die Lösung verursacht Verätzungen! Dämpfe nicht einatmen! Bei Berührung mit den Augen gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. Bei Unfall und Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen. Beim Arbeiten mit Ameisensäure sind Schutzhandschuhe zu tragen. Vor Licht und Wärme geschützt aufbewahren. Nicht aufgebrauchte Mengen von Ameisensäure 60% ad us. vet. sind vor dem Entsorgen stark mit Wasser zu verdünnen (mindestens im Verhältnis 1:10)
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
Milchsäure 15% ad us. vet. Lösung für Bienen.
Anwendungsgebiete: Varroose (Erreger: Varroa destructor (früher: Varroa jacobsoni Oud.)) der Honigbiene (Apis mellifera).
Wartezeit: Bei Spätherbst-/Winterbehandlung keine; bei Sommerbehandlung erst die Honigernte der Tracht des Folgejahres nutzen.
Warnhinweise: Die Lösung kann Haut und Augen reizen. Sprühnebeldämpfe nicht einatmen. Das versehentliche Einatmen saurer Sprühnebel kann zu Atembeschwerden und Hustenanfällen führen. Beim Arbeiten mit Milchsäure sind daher Schutzhandschuhe, Schutzbrille und ggf. Halbmasken mit Filter (A1P2 oder A2P2) zu tragen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
Oxalsäuredihydrat- Lösung 3,5% (m/V) ad us. vet. Lösung und Saccharose- Pulver zum Mischen vor Gebrauch für Bienen zur Träufelbehandlung im brutfreien Bienenstock.
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung der Varroose (Varroa destructor) der Honigbiene (Apis mellifera) in der brutfreien Zeit (Spätherbst). Wartezeit: Nach Behandlung darf Honig erst im darauf folgenden Frühjahr gewonnen werden.
Warnhinweise: Oxalsäuredihydrat-Lösung ist gesundheitsgefährdend! Die Oxalsäuredihydrat-Lösung und die fertige Gebrauchslösung können Haut und Augen reizen. Beim Arbeiten mit Oxalsäuredihydrat-haltigen Lösungen sind daher säurefeste Schutzhandschuhe und Schutzbrille zu tragen. Bei Unfall oder Unwohlsein sofort einen Arzt hinzuziehen. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Schwangere Frauen sollen nicht in Kontakt mit Oxalsäuredihydrat kommen.
Pharmazeutischer Unternehmer: Serumwerk Bernburg AG, Hallesche Landstraße 105 b, 06406 Bernburg
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
APILIFE VAR Imprägnierte Streifen für den Bienenstock für Honigbienen.
Anwendungsgebiete: Behandlung von Varroose bei Honigbienen verursacht durch Varroa destructor.
Wartezeit: Honig: 0 Tage. Nicht anwenden während der Tracht, um eine Beeinträchtigung des Honiggeschmacks zu vermeiden.
Warnhinweise: Direkten Haut- und Augenkontakt vermeiden, da es bei einem Kontakt von Thymol mit Haut oder Augen zu Reizungen kommen kann. Beim Umgang mit dem Tierarzneimittel undurchlässige Handschuhe und die übliche Schutzausrüstung tragen. Nach der Anwendung Hände und jegliches Material, das mit dem Streifen in Berührung gekommen ist, mit Wasser und Seife reinigen. Bei Kontakt mit der Haut den betroffenen Bereich gründlich mit Wasser und Seife waschen. Bei Augenkontakt die Augen mit reichlich klarem, fließendem Wasser ausspülen und unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Nicht inhalieren. Pharmazeutischer Unternehmer: CHEMICALS LAIF S.P.A., Viale dell’Artigianato, 13, 35010 VIGONZA Italien
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.