Hanfanbau gegen Bienensterben?

Hanf, oder auch Cannabis genannt, ist bei uns Menschen ein vielseitig angewandtes Gewächs. Egal ob als Baumaterial, als Arzneimittel, als Textil oder als entspannendes Genussmittel, Cannabis ist heutzutage immer vertreten. Es ist leicht anzubauen und benötigt zudem wenig Pflege und Wasser.

 

Aber nicht nur für uns Menschen hat Hanf die einen oder anderen Vorteile. Forscher der Cornell University in New York fanden nun heraus, dass der Anbau dieser Pflanzen einen weiteren Vorteil für das Ökosystem hat. Es könnte dazu beitragen, Bienen vor dem Aussterben zu bewahren.

 

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass 16 verschiedene Bienenarten sich für diese Pflanze interessierten. Wobei die Bienen auch hier ihre Präferenzen haben. So bevorzugen die Bienen die männlichen, großen und vor allem alten Cannabispflanzen, da diese mehr Pollen produzieren. Dies erscheint ungewöhnlich, da die weiblichen, blühenden Pflanzen reich an Tetrahydrocannabinol (THC) sind.

Bienen besitzen keine Rezeptoren, die Cannabis aufnehmen könnten.

Sie können dadurch nicht high werden!

Wieso Hanf die diversen Bienenarten anlockt, ist den Wissenschaftlern der Studie noch unklar. Cannabispflanzen würden weder mit einem süßen Nektar noch vielfältigen bunten Farben herausstechen und sind im Bienenreich dennoch sehr beliebt.

Hanfpflanzen als Lösung für das Bienensterben?

Tatsächlich könnte das Pflanzen von Hanf dem Bienensterben entgegenwirken. Immerhin besteht mit den Hanfpflanzen eine weitere reichhaltige Nahrungsquelle für die kleinen fleißigen Bestäubertiere. Und an Nahrungsquellen mangelt es vielen Bienen, weil es immer weniger Blumen gibt und zu viele Felder, die mit Pestiziden behandelt werden. Beides sind schlechte Voraussetzungen für das erfolgreiche Überleben der Bienenarten.

 

Der Anbau der Cannabispflanzen als Nutzpflanzen würde den Bienen eine weitere Chance zum Überleben geben und die Bestäubung weiterer Pflanzen sichern. Deshalb sollten Bauern und Landwirte versuchen, den Pestizidgebrauch einzuschränken und Nutzpflanzen dieser Art anzubauen.

Bild Hanfpflanzen
Bienen Gesundheit

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Pflichtangaben
Ameisensäure 60% ad us. vet., Lösung für Bienen Anwendungsgebiete: Varroose der Honigbiene (Apis mellifera).
Wartezeit: Honig: Anwenden nach der letzten Honigernte des Jahres.
Warnhinweise: Die Lösung verursacht Verätzungen! Dämpfe nicht einatmen! Bei Berührung mit den Augen gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. Bei Unfall und Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen. Beim Arbeiten mit Ameisensäure sind Schutzhandschuhe zu tragen. Vor Licht und Wärme geschützt aufbewahren. Nicht aufgebrauchte Mengen von Ameisensäure 60% ad us. vet. sind vor dem Entsorgen stark mit Wasser zu verdünnen (mindestens im Verhältnis 1:10)
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
Milchsäure 15% ad us. vet. Lösung für Bienen.
Anwendungsgebiete: Varroose (Erreger: Varroa destructor (früher: Varroa jacobsoni Oud.)) der Honigbiene (Apis mellifera).
Wartezeit: Bei Spätherbst-/Winterbehandlung keine; bei Sommerbehandlung erst die Honigernte der Tracht des Folgejahres nutzen.
Warnhinweise: Die Lösung kann Haut und Augen reizen. Sprühnebeldämpfe nicht einatmen. Das versehentliche Einatmen saurer Sprühnebel kann zu Atembeschwerden und Hustenanfällen führen. Beim Arbeiten mit Milchsäure sind daher Schutzhandschuhe, Schutzbrille und ggf. Halbmasken mit Filter (A1P2 oder A2P2) zu tragen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
Oxalsäuredihydrat- Lösung 3,5% (m/V) ad us. vet. Lösung und Saccharose- Pulver zum Mischen vor Gebrauch für Bienen zur Träufelbehandlung im brutfreien Bienenstock.
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung der Varroose (Varroa destructor) der Honigbiene (Apis mellifera) in der brutfreien Zeit (Spätherbst). Wartezeit: Nach Behandlung darf Honig erst im darauf folgenden Frühjahr gewonnen werden.
Warnhinweise: Oxalsäuredihydrat-Lösung ist gesundheitsgefährdend! Die Oxalsäuredihydrat-Lösung und die fertige Gebrauchslösung können Haut und Augen reizen. Beim Arbeiten mit Oxalsäuredihydrat-haltigen Lösungen sind daher säurefeste Schutzhandschuhe und Schutzbrille zu tragen. Bei Unfall oder Unwohlsein sofort einen Arzt hinzuziehen. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Schwangere Frauen sollen nicht in Kontakt mit Oxalsäuredihydrat kommen.
Pharmazeutischer Unternehmer: Serumwerk Bernburg AG, Hallesche Landstraße 105 b, 06406 Bernburg
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
APILIFE VAR Imprägnierte Streifen für den Bienenstock für Honigbienen.
Anwendungsgebiete: Behandlung von Varroose bei Honigbienen verursacht durch Varroa destructor.
Wartezeit: Honig: 0 Tage. Nicht anwenden während der Tracht, um eine Beeinträchtigung des Honiggeschmacks zu vermeiden.
Warnhinweise: Direkten Haut- und Augenkontakt vermeiden, da es bei einem Kontakt von Thymol mit Haut oder Augen zu Reizungen kommen kann. Beim Umgang mit dem Tierarzneimittel undurchlässige Handschuhe und die übliche Schutzausrüstung tragen. Nach der Anwendung Hände und jegliches Material, das mit dem Streifen in Berührung gekommen ist, mit Wasser und Seife reinigen. Bei Kontakt mit der Haut den betroffenen Bereich gründlich mit Wasser und Seife waschen. Bei Augenkontakt die Augen mit reichlich klarem, fließendem Wasser ausspülen und unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Nicht inhalieren. Pharmazeutischer Unternehmer: CHEMICALS LAIF S.P.A., Viale dell’Artigianato, 13, 35010 VIGONZA Italien
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.