Hornissen und Bienen – Wo liegt der Unterschied? 

Aussehen

Grundsätzlich kann man sagen, dass Wespen und Hornissen schwarz-gelb sind und Bienen eher schwarz-braun, wobei eine große Variabilität besteht.
Die Biene ist in der Regel ca. 10 – 14 mm groß, die Königinnen sind größer. Wespen haben eine ähnliche Größe, während Hornissen bis zu 30 mm lang werden können. Bienen ähneln den Wespen also, aber ihr Körper ist deutlich dicker, unbeweglicher und behaart. Hornissen sind größer als Wespen und haben einen braunroten Rumpf und ein gelbes Hinterteil. Zudem haben alle weiblichen Hornissen und Wespen einen Stachel. Die Hornisse – aufgrund ihrer Größe auch als Riesenwespe bezeichnet – ist meist schwerer zu unterscheiden, da lediglich die Königin bis zu drei Zentimeter lang wird, während die Arbeiterinnen in etwa so groß wie Wespen sind.

Verhaltensweisen

Wespen und Hornissen erkennt man zudem an ihrer Schnelligkeit im Flug und auch beim krabbeln. Ihre Fortbewegung ist also gut von den deutlich langsameren Hummeln und Bienen zu unterscheiden.
Während man Wespen oftmals verjagen kann, sollte man dies bei Bienen und Hornissen lieber unterlassen, da diese oftmals aggressiv reagieren und angreifen. Dabei kann es zu Stichen und Bissen kommen.
 
Bienen sterben, nachdem sie einen Menschen gestochen haben, da ihr Stachel mit einem Widerhaken ausgestattet ist, der in der menschlichen Haut hängen bleibt, wodurch die Biene den Stachel aus dem Hinterleib gerissen bekommt. Wespen und Hornissen überstehen einen Stich in menschliche Haut ohne Folgen. Im Gegensatz zu Wespen interessieren sich Hornissen jedoch nicht für das Essen der Menschen, wodurch Kontakte zu ihnen vergleichsweise selten sind.
 

Nutzen

Hornissen sind in vielen Gebieten gefürchtete Räuber, die den Bienen die Vorräte stehlen. Hornissen ernähren sich von anderen Insekten, oft Schädlinge, Wespen hingegen ernähren sich von Pflanzennektar und bestäuben somit Blüten, zudem stellen sie das „flüssige Gold“ her, was als Lebensmittel aber auch zu heilenden Zwecken sehr beliebt ist. Dennoch steuern auch Wespen Blüten an und trinken den Nektar. Auf diese Weise helfen Wespen ebenfalls bei der Bestäubung.
Beide sind daher eindeutig zu den Nützlingen zu zählen.

Bienen Gesundheit

In unserem Wissensmagazin zur Bienen Gesundheit findet ihr spannende und informative Beiträge aus der Welt unserer Lieblingsbienen.
 
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Pflichtangaben
Ameisensäure 60% ad us. vet., Lösung für Bienen Anwendungsgebiete: Varroose der Honigbiene (Apis mellifera).
Wartezeit: Honig: Anwenden nach der letzten Honigernte des Jahres.
Warnhinweise: Die Lösung verursacht Verätzungen! Dämpfe nicht einatmen! Bei Berührung mit den Augen gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. Bei Unfall und Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen. Beim Arbeiten mit Ameisensäure sind Schutzhandschuhe zu tragen. Vor Licht und Wärme geschützt aufbewahren. Nicht aufgebrauchte Mengen von Ameisensäure 60% ad us. vet. sind vor dem Entsorgen stark mit Wasser zu verdünnen (mindestens im Verhältnis 1:10)
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
Milchsäure 15% ad us. vet. Lösung für Bienen.
Anwendungsgebiete: Varroose (Erreger: Varroa destructor (früher: Varroa jacobsoni Oud.)) der Honigbiene (Apis mellifera).
Wartezeit: Bei Spätherbst-/Winterbehandlung keine; bei Sommerbehandlung erst die Honigernte der Tracht des Folgejahres nutzen.
Warnhinweise: Die Lösung kann Haut und Augen reizen. Sprühnebeldämpfe nicht einatmen. Das versehentliche Einatmen saurer Sprühnebel kann zu Atembeschwerden und Hustenanfällen führen. Beim Arbeiten mit Milchsäure sind daher Schutzhandschuhe, Schutzbrille und ggf. Halbmasken mit Filter (A1P2 oder A2P2) zu tragen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
Oxalsäuredihydrat- Lösung 3,5% (m/V) ad us. vet. Lösung und Saccharose- Pulver zum Mischen vor Gebrauch für Bienen zur Träufelbehandlung im brutfreien Bienenstock.
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung der Varroose (Varroa destructor) der Honigbiene (Apis mellifera) in der brutfreien Zeit (Spätherbst). Wartezeit: Nach Behandlung darf Honig erst im darauf folgenden Frühjahr gewonnen werden.
Warnhinweise: Oxalsäuredihydrat-Lösung ist gesundheitsgefährdend! Die Oxalsäuredihydrat-Lösung und die fertige Gebrauchslösung können Haut und Augen reizen. Beim Arbeiten mit Oxalsäuredihydrat-haltigen Lösungen sind daher säurefeste Schutzhandschuhe und Schutzbrille zu tragen. Bei Unfall oder Unwohlsein sofort einen Arzt hinzuziehen. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Schwangere Frauen sollen nicht in Kontakt mit Oxalsäuredihydrat kommen.
Pharmazeutischer Unternehmer: Serumwerk Bernburg AG, Hallesche Landstraße 105 b, 06406 Bernburg
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
APILIFE VAR Imprägnierte Streifen für den Bienenstock für Honigbienen.
Anwendungsgebiete: Behandlung von Varroose bei Honigbienen verursacht durch Varroa destructor.
Wartezeit: Honig: 0 Tage. Nicht anwenden während der Tracht, um eine Beeinträchtigung des Honiggeschmacks zu vermeiden.
Warnhinweise: Direkten Haut- und Augenkontakt vermeiden, da es bei einem Kontakt von Thymol mit Haut oder Augen zu Reizungen kommen kann. Beim Umgang mit dem Tierarzneimittel undurchlässige Handschuhe und die übliche Schutzausrüstung tragen. Nach der Anwendung Hände und jegliches Material, das mit dem Streifen in Berührung gekommen ist, mit Wasser und Seife reinigen. Bei Kontakt mit der Haut den betroffenen Bereich gründlich mit Wasser und Seife waschen. Bei Augenkontakt die Augen mit reichlich klarem, fließendem Wasser ausspülen und unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Nicht inhalieren. Pharmazeutischer Unternehmer: CHEMICALS LAIF S.P.A., Viale dell’Artigianato, 13, 35010 VIGONZA Italien
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.