Hannes Tagebuch

 

Hannes Tagebuch

Hallo, ich bin Hannes – leidenschaftlicher Imker und Bienenfreund.
 
Hier möchte ich euch in regelmäßigen Abständen meine persönlichen Erfahrungen rund um das Thema Bienen in meinem kleinen Tagebuch mit euch teilen.

13. November: Hannes ist überrascht
Offensichtlich haben die vielen Diskussionen, Aktionen und Berichte zu und über Blühwiesen, Insektenvielfalt und ihre Gefährdung sowie die Rolle der Honigbienen und Wildbienen für die Landwirtschaft dazu geführt, dass sich jetzt viel mehr Menschen mit diesen Themen beschäftigen.
 
Dann kommt es schon einmal vor, dass ganz kuriose Verbindungen gefunden werden.
 
So konnte (oder musste) ich neulich unfreiwillig ein Gespräch verfolgen, das eine ältere Dame, offensichtlich die Omi mit ihrer Enkelin führte. Das Thema: Die Verpackung für das Pausenbrot.
 
Oma wusste noch von einer großen Brotbüchse aus Aluminium zu berichten, die mit einem Einweckgummi verschlossen gehalten werden musste, wenn die Schnitte mal zu dick geschnitten war. Die Enkelin schien aber gerade auf einem Anti- Plastik- Trip zu sein, denn sie präsentierte jetzt ihrer Oma das wiederverwertbare Bienenwachstuch: Handgefertigt aus Bio- Baumwolle, Bienenwachs, Harz und Jojobaöl, leicht zu reinigen und, und, und.
 
Da war ich schon ein wenig amüsiert und eben auch überrascht, was man alles mit Bienen in Verbindung bringen kann.
 
Aus Neugier wollte ich so ein Tuch haben und tatsächlich, es steht alles so auf der Verpackung. Ich habe auch gleich meinen ersten Lebkuchen des Jahres darin eingewickelt.
 
Herbstliche Grüße Euer Hannes

16. Oktober: Fit für den Klimawandel
Irgendwie hat man es schon immer geahnt: Bei den Bemühungen, vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen zu erhalten, um deren genetisches Potenzial auch für die Zukunft zu sichern, hat man offensichtlich nicht sofort an die Honigbiene gedacht. Immerhin existiert bereits seit 2016 eine Genbank für seltene Rinder und Schafrassen.
 
Die Honigbiene ist nun aber auf Platz 3 der Tiere, die für die Gewinnung von Lebensmittel von besonderer Bedeutung sind.
Allerdings ist Besserung in Sicht. Denn wie in den letzte Monaten zu lesen war, soll in Deutschland jetzt auch eine Genbank für Honigbienen angelegt werden, womit wir das erste Land wären, das eine Genreserve für Honigbienen aufbaut (https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/europaweit-erste-genbank-fuer-honigbienen/ u.a.).
 
Diese soll die Vielfalt innerhalb der Honigbienenarten und die Zucht in Zeiten des Klimawandels sichern.
 
Zurzeit untersucht man die Voraussetzungen für den Aufbau einer solchen Genbank. In erster Linie geht es hierbei um technische Fragen zum Einfrieren und zur langfristigen Lagerung des Genmaterials. Auch wird geklärt, welche Honigbienenarten besonders erhaltenswert sind.
 
So stehen insbesondere die Dunkle Honigbiene und die Kärntner Honigbiene im Fokus.
 
Ende 2021 soll die geplante Genbank fertiggestellt sein.
 
„Die Sicherung des genetischen Materials kann dazu beitragen, die Gen-Erosion der Honigbienen einzudämmen. Der Erhalt der genetischen Vielfalt ist eine Art Versicherung gegenüber den Folgen zukünftiger Veränderungen“, erklärt Professor Dr. Kaspar Bienefeld, Leiter des Länderinstituts für Bienenkunde Hohen Neuendorf zur Zielstellung.
 
Ich bin neugierig und gespannt.
 
Was haltet ihr davon?
 
Viele Grüße
Hannes Dörflein
07. Oktober: Überraschung im Hotel
Letzte Woche habe ich auswärts geschlafen und im Hotel Paul kennengelernt. Paul ist das Maskottchen der Ringhotels und er ist eine Honigbiene.
 
Wo man sonst kleine Betthupferl in Form von Schokolade oder Gummibärchen auf dem Kopfkissen findet, sorgt Paul die Biene dafür, dass dort ein kleines Tütchen mit Saatgut für eine kleine Blüh- Oase aus Feldblumen liegt (siehe Foto).
 
Da hat man nun schon so viel über Initiativen zur Förderung der Artenvielfalt von Insekten gehört und gelesen. Diese besondere Form war jedoch neu für mich. Eine gute Idee finde ich. Wenn sich jetzt möglichst viele Übernachtungsgäste dazu entschließen können beim Aussäen mitzumachen, dann reiht sich Quadratmeter an Quadratmeter und es ist wieder etwas für unsere Bienen, Schmetterlinge usw. getan.
 
Laut Aussaatempfehlung kann ich den Samen sogar noch im Herbst ausbringen. Wenn alles gut geht, habe ich dann im nächsten Jahr Kornrade, Acker- Ringelblume, Klatschmohn und noch ein paar andere Blüten im Garten.
 
Ich freue mich schon drauf und mache mich noch heute ans Werk.
 
Viele Grüße
Hannes Dörflein

22. September: Das Hornissennest soll weg
Habt ihr schon einmal ein Hornissen- oder Wespennest in der Gartenlaube oder irgendwo am Haus entdeckt?
 
Da ist der Schreck oft ziemlich groß. Zu viele Szenen spielen sich nur beim Anblick eines solchen beeindruckenden Baus im Kopf ab. Man hat ja schon gehört, wie gefährlich so ein Hornissenstich sein soll usw.
 
Jetzt ist wohl guter Rat und Hilfe nötig. Selbst eingreifen ist jedenfalls nicht vorgesehen.
 
Für mich war es ganz neu, dass es auch Menschen gibt, die sich professionell darum kümmern, ein neues Zuhause für Hornissen, Wespen und Hummeln zu finden wo sie niemanden stören.
 
Einer davon ist Bent Schubert aus Hamburg, von dem ich neulich in meiner Tageszeitung las. Einige Berichte über seine Tätigkeit sind auch im Internet zu finden und recht interessant (z.B. http://ow.ly/V4MM50waBM4http://ow.ly/Rl2b50waBM3)
 
Ob es wohl auch in meiner Gegend so einen Spezialisten gibt? Gut beraten ist man im „Notfall“ bestimmt auch bei einem Imker. Davon gibt es eigentlich in jeder Region reichlich.
 
Viele Grüße
Hannes Dörflein
18. September: Der besondere Gast
Hat sie sich nur verirrt oder war unser Kuchen einfach zu verlockend?
 
Schließlich kann jede Biene Nektar oder auch andere Zuckerquellen gut gebrauchen. Jedenfalls saß da eines ruhigen Kaffeetrinken und Kuchenessen Nachmittags eine Wespe auf dem Kuchenblech.

Zumindest dachte ich, dass es eine Wespe sei. Doch nun bin ich mir sicher: Eine Wespe war es nicht.
 
Da ich mich aber auch noch nicht so gut auskenne mit den Wildbienen habe ich nachgeschlagen. Ich denke es ist eine Gartenwollbiene. Auf dem Foto ist diese Bienenart vielleicht nicht so gut zu erkennen. Ich habe mich gefragt, was dafür spricht, dass es eine Gartenwollbiene ist.
 
Da waren zum Beispiel die Streifen auf ihrem Hinterleib, die nicht durchgehend waren wie bei Bienen, die Nähe von ihre besuchter Pflanzen wie der Wollziest (auch Eselsohr) genannt und mein Insektenhotel mit noch freien Höhlen.
 
Die seidig- wollig behaarten Blätter nutzt die Gartenwollbiene als Nistmaterial für ihre Nisthöhle.
 
Beides war da. Es ist ganz bestimmt eine Gartenwollbiene. Oder?
 
Viele Grüße
Hannes Dörflein

12. September: Blühflächen von Nord nach Süd
Das hatte ich auch noch nicht gewusst. In einer führenden Landwirtschaftszeitschrift fand ich eine Statistik und die besagte, dass im Frühjahr 2019 von deutschen Bauern Blühflächen für die Erhaltung der Artenvielfalt bei Insekten geschaffen wurden. Das begeistert uns Natur- und Insektenfreunde natürlich sehr. Wisst ihr wie groß diese Fläche ist?
 
117.000 Hektar. Wer sich nicht so auskennt mit den landwirtschaftlichen Flächenmaßen, das sind 1.170 km². Das klingt jetzt nicht sehr viel, aber wenn man bedenkt, dass ganz Deutschland nur etwa 360.000 km2 Fläche hat, ist das schon beachtlich.
 
Mit 1.170 Km² könnten zum Beispiel 82.000 Fußballfelder nach FIFA- Norm angelegt werden oder man könnte einen 1.500 m breiten Blühstreifen von Flensburg im Norden bis nach Füssen im Süden legen. Das sind immerhin Luftlinie 807 km.
 
Das alles sind beeindruckende Zahlen und zeigen mir, dass unsere Landwirte eine Menge für unsere Insekten, dazu gehören auch die Honigbienen tun und das sie deren große Bedeutung erkannt haben.
 
Bevor ihr jetzt aber denkt, Mathe wäre ein Hobby von mir, höre ich jetzt auf mit der Rechnerei.
 
Viele Grüße
Hannes Dörflein
04. September: Autsch
Jetzt hat es mich auch einmal erwischt. Seit einiger Zeit macht es mir ja viel Freude Insekten zu beobachten. Vor allem Bienen, Wespen und Hummeln haben es mir angetan. Jetzt aber hat mich eines dieser Insekten doch tatsächlich gestochen. Was es war kann ich nur vermuten.
 
Allerdings habe ich eine Wespe in Verdacht. Auch wenn die typische Rötung und Schwellung an der Stichstelle bei Bienen genauso aussieht. Schmerzhaft ist es allemal.
Und wie das juckt. Was tun?
 
Kühlen, kühlen, kühlen. Zum Glück war ich schnell im Haus und am Kühlschrank. Eiswürfel in ein Taschentuch gepackt und gut war`s. Aber es dauert eine Weile bis sich die ganze Sache wieder beruhigt.
 
Inzwischen ist alles wieder in Ordnung und ich bin froh, dass ich nur in den Arm gestochen wurde. So eine dicke Schwellung unter dem Auge zum Beispiel sieht sicher nicht so gut aus und ist auch wesentlich unangenehmer. Und allergisch gegen Wespen- oder Bienenstiche bin ich offensichtlich auch nicht.
 
Das ganze Geschehen hätte ohne viel Aufsehen vorüber gehen können, wenn ich nicht so laut „Autsch“ geschrien hätte.
 
Jetzt kamen die Ratschläge von vielen Seiten. Hausmittel zur Linderung der Schmerzen und des Juckreizes wurden genannt: Zwiebel, Zitrone, Apfelessig, angeschnittene Aloe-Vera- Blätter usw., den Stachel abkratzen (wo war der eigentlich?), alles sauber halten und nicht jucken.
 
Mich würde ja mal interessieren ob ihr auch schon solche Erfahrungen gemacht habt?
 
Wieder völlig „genesen“ und mit vielen Grüßen
Euer Hannes
14. August: Das schwarze Flugobjekt
Eigentlich wollte ich ein Foto vom Gartenrotschwanz machen, der beim Nachbarn schon seit Jahren regelmäßig brütet. Mit meiner Kamera habe ich den Vogel schon ins Visier genommen, da irritierte mich etwas Schwarzes, dass mit Gebrumm an meinem Kopf vorbeisauste. Was war das? Schwarz? Ein Insekt in der Größe einer Biene.
 
Vielleicht war es ja eine solche, eventuell sogar eine Holzbiene, die ja in den Sommermonaten gar nicht so selten beobachtet werden kann. Von beobachten kann allerdings in meinem Fall nicht die Rede sein. Viel zu schnell war das schwarze Flugobjekt verschwunden.
 
Also was tut also der interessierte Naturfreund, wie ich einer bin. Er sucht im Internet nach Bildern, um seine Wahrnehmung zu bestätigen oder eben nicht.
 
Jetzt bin ich mir doch einigermaßen sicher, dass es eine Große Holzbiene war, auch wenn ich die schönen blauschwarz bis violettfarbenen Flügel nicht erkennen konnte. Aber groß war sie. Und einen geeigneten Baum, in den sie ihre Brutgänge nagen kann, in der Nähe gibt es auch. Meine Indizien sprechen also für Xylocopa violacea. So heißt diese Wildbiene wissenschaftlich.
 
Allerdings bleibt doch ein Rest Unsicherheit. Denn es gibt auch noch Dunkle Hummelarten und weitere Holzbienen – Gattungen. Doch dazu später.
 
Hier ein Bild zu meiner Vermutung: http://ow.ly/qz6R50vixIp
 
Viele Grüße
Hannes Dörflein
4. August: Die Sache mit dem Lavendel
Da bin ich mal ganz ehrlich. Vor meinem Fenster habe ich schon vor ein paar Jahren ein paar Lavendelsträucher gepflanzt. Extra. Weil ich diesen aromatischen , wohlriechenden Duft ganz einfach mag.

Aber auch andere teilen diese Leidenschaft für Lavendel mit mir. Nicht nur mein Nachbar, sondern vor allem Bienen, Schmetterlinge und Hummeln. Vor allem Hummeln. Und so beobachte ich mit Begeisterung das Wuseln, Summen und Krabbeln von Hummeln im Lavendel.

Jetzt, wo ich weiß, dass Lavendel eine sehr nektarreiche Pflanze ist, wird mir auch verständlich, dass Insekten sie als Nahrungsquelle sehr schätzen müssen. Der Duft allein wird es also nicht sein, obwohl gerade wenn die Luft warm ist das Aroma besonders zum Tragen kommt. Dann ist besonders viel Bewegung zwischen den vielen kleinen Blüten.

Ich genieße diese Beobachtung, habe leider zu wenig Zeit dafür.
Probiert es doch einfach auch einmal aus. Der Lavendelduft ist auch beruhigend und eine Naturbetrachtung sowieso.

Viele Grüße
Hannes Dörflein
23. Juli: Insektentränke - ein Fehlschalg?
Puh! War das eine Hitze. Bin ich froh, wenn wieder angenehmere Temperaturen herrschen.

Dabei hatte ich mir das mit der selbstgebauten Insektentränke so schön vorgestellt. Aber trotz, so fand ich, ganz günstiger Aufstellung musste ich die Tränke ziemlich oft nachfüllen. Es war einfach zu heiß, das Wasser zu schnell verdunstet. Dazu kam, dass ich mich kaum motivieren konnte, längere Zeit auf Beobachtungsposten zu stehen, um den Besuch meiner Insektentränke zu dokumentieren.

War meine gut gemeinte Hilfe für Bienen, Hummeln und Wespen vielleicht ein Fehlschlag? Vergebliche Liebesmüh? Ich glaube nicht.
Jetzt hoffe ich weiterhin auf regen Besuch und meine ersten gelungenen Fotos.

Viele Grüße
Euer Hannes Dörflein

13. Juni: Neuartige Insektenhotels?
Was war das für eine umständliche und zeitraubende Arbeit! Das Insekenhotel, welches ich im vergangenen Jahr im Garten angebracht hatte, musste mal gründlich gereinigt werden.

Das war aber gar nicht so einfach, denn die Konstruktion solcher Nisthilfen ist offenbar nicht dafür vorgesehen, gereinigt zu werden. Vor allem die verschlossenen Röhren waren anstrengend. Inzwischen sind die ersten Röhren schon wieder „verdeckelt“, aber ich fand es gut, sich auch mal etwas intensiver mit den Bauarten solcher Insektenhotels zu beschäftigen.

Am Donnerstag (06.06.2019, S.11) aber las ich einen interessanten Artikel in der Mitteldeutschen Zeitung. Die Landwirtschaftsanstalt Bernburg testet ein spezielles Material auf seine Eignung als Nisthilfe für Bienen, besonders Wildbienen, und Hummeln. Offensichtlich ist das Problem Reinigung von Nisthilfen gar nicht so unbedeutend, denn immerhin wird dies im Zusammenhang mit dem neuen Material als Vorteil genannt.

Ich bin gespannt wie es weiter geht. Wenn ihr wollt, könnt ihr den Artikel ja nachlesen:
https://www.mz-web.de/aschersleben/naturschutz-nehmen-wildbienen-diese-nisthilfen-an–32647188

Viele Grüße
Euer Hannes Dörflein

Pflichtangaben
Ameisensäure 60% ad us. vet., Lösung für Bienen Anwendungsgebiete: Varroose der Honigbiene (Apis mellifera).
Wartezeit: Honig: Anwenden nach der letzten Honigernte des Jahres.
Warnhinweise: Die Lösung verursacht Verätzungen! Dämpfe nicht einatmen! Bei Berührung mit den Augen gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. Bei Unfall und Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen. Beim Arbeiten mit Ameisensäure sind Schutzhandschuhe zu tragen. Vor Licht und Wärme geschützt aufbewahren. Nicht aufgebrauchte Mengen von Ameisensäure 60% ad us. vet. sind vor dem Entsorgen stark mit Wasser zu verdünnen (mindestens im Verhältnis 1:10)
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
Milchsäure 15% ad us. vet. Lösung für Bienen.
Anwendungsgebiete: Varroose (Erreger: Varroa destructor (früher: Varroa jacobsoni Oud.)) der Honigbiene (Apis mellifera).
Wartezeit: Bei Spätherbst-/Winterbehandlung keine; bei Sommerbehandlung erst die Honigernte der Tracht des Folgejahres nutzen.
Warnhinweise: Die Lösung kann Haut und Augen reizen. Sprühnebeldämpfe nicht einatmen. Das versehentliche Einatmen saurer Sprühnebel kann zu Atembeschwerden und Hustenanfällen führen. Beim Arbeiten mit Milchsäure sind daher Schutzhandschuhe, Schutzbrille und ggf. Halbmasken mit Filter (A1P2 oder A2P2) zu tragen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
Oxalsäuredihydrat- Lösung 3,5% (m/V) ad us. vet. Lösung und Saccharose- Pulver zum Mischen vor Gebrauch für Bienen zur Träufelbehandlung im brutfreien Bienenstock.
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung der Varroose (Varroa destructor) der Honigbiene (Apis mellifera) in der brutfreien Zeit (Spätherbst). Wartezeit: Nach Behandlung darf Honig erst im darauf folgenden Frühjahr gewonnen werden.
Warnhinweise: Oxalsäuredihydrat-Lösung ist gesundheitsgefährdend! Die Oxalsäuredihydrat-Lösung und die fertige Gebrauchslösung können Haut und Augen reizen. Beim Arbeiten mit Oxalsäuredihydrat-haltigen Lösungen sind daher säurefeste Schutzhandschuhe und Schutzbrille zu tragen. Bei Unfall oder Unwohlsein sofort einen Arzt hinzuziehen. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Schwangere Frauen sollen nicht in Kontakt mit Oxalsäuredihydrat kommen.
Pharmazeutischer Unternehmer: Serumwerk Bernburg AG, Hallesche Landstraße 105 b, 06406 Bernburg
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
APILIFE VAR Imprägnierte Streifen für den Bienenstock für Honigbienen.
Anwendungsgebiete: Behandlung von Varroose bei Honigbienen verursacht durch Varroa destructor.
Wartezeit: Honig: 0 Tage. Nicht anwenden während der Tracht, um eine Beeinträchtigung des Honiggeschmacks zu vermeiden.
Warnhinweise: Direkten Haut- und Augenkontakt vermeiden, da es bei einem Kontakt von Thymol mit Haut oder Augen zu Reizungen kommen kann. Beim Umgang mit dem Tierarzneimittel undurchlässige Handschuhe und die übliche Schutzausrüstung tragen. Nach der Anwendung Hände und jegliches Material, das mit dem Streifen in Berührung gekommen ist, mit Wasser und Seife reinigen. Bei Kontakt mit der Haut den betroffenen Bereich gründlich mit Wasser und Seife waschen. Bei Augenkontakt die Augen mit reichlich klarem, fließendem Wasser ausspülen und unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Nicht inhalieren. Pharmazeutischer Unternehmer: CHEMICALS LAIF S.P.A., Viale dell’Artigianato, 13, 35010 VIGONZA Italien
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.