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Neuigkeiten

Nützliche Informationen zum ApiLife VAR
  • Wirksame Inhaltsstoffe: Thymol, Kampfer, L – Menthol, Eucalyptusöl
  • Wirkstoffe sind in einem neutraler Trägerstoff dispergiert, der die Freigabe der Wirkstoffe im Bienenstock reguliert
  • Wirkstoffe bilden eine eutektische Mischung

Der Vorteil dieser speziellen Mischung ist es, dass sie auch bei kälteren Temperaturen im flüssigen Zustand bleibt, weil der Schmelzpunkt herabgesetzt wird. Sowohl das feste als auch das flüssige Thymol können in die gasförmige Phase übergehen, was notwendig ist, um die Varroamilben auf den Bienen zu erreichen. Allerdings ist der Übergang von der flüssigen in die gasförmige Phase (Evaporation) wesentlich konstanter und zuverlässiger als der Übergang von der festen zur gasförmigen Phase (Sublimation), speziell bei kühlen Temperaturen.
 
Eine weitere Besonderheit ist die im Vergleich zu anderen Thymolprodukten geringere Menge an Thymol, die bei jeder Verabreichung freigesetzt wird. Das erklärt die ausgezeichnete Verträglichkeit von ApiLife VAR für Bienen.

  • Die Verdunstungstafeln wiegen 11 Gramm. Jede Verdunstungstafel ist mit 10,5 g einer Mischung aus ätherischen Ölen getränkt.
  • 100g der Mischung enthalten eine Verdunstungstafel enthält
    Thymolkristalle 76,0 g 8,00 g
    Eucalyptusöl 16,4 g 1,72 g
    (1-8 Cineole > 11,4 g) (1-8 Cineole > 1,20 g)
    Razemischer Kampfer 3,8 g 0,39 g
    L- Menthol 3,8 g 0,39 g

Anwendungssicherheit
Alle Rohstoffe, aus denen ApiLifeVAR besteht werden auch als Zusatzstoffe in der Lebensmittel- und Futtermittelindustrie eingesetzt und werden als nicht- toxisch für den Menschen eingestuft.
Keine Notwendigkeit, einen MRL- Wert festzulegen (Annex II of Council Regulation(EEC No.2377/90))
Commission Regulations (EC) :

  • No. 1742/96 Thymol
  • No. 2728/98 Kampfer
  • No. 2728/99 Eucalyptus
  • No. 1311/96 Menthol

Anwendung in BIO- Imkereien
Die Verordnung (EG) Nr. 889/2008 der Kommission legt fest, welche Substanzen in der ökologischen Bienenhaltung angewendet werden dürfen.
Im Artikel 25 (6): „Spezifische Vorschriften für die Krankheitsfürsorge und die tierärztliche Behandlung bei der Bienenhaltung“ werden alle wirksamen Bestandteile von ApiLife VAR als geeignet gelistet.
 
Richtige Anwendung
Die höchste Wirksamkeit wird bei Anwendung im Sommer nach der letzten Honigernte erreicht.
Bedeutung der Außentemperatur

  • Sehr gute Wirksamkeit im Bereich von 15 – 30°C
  • Idealer Temperaturbereich bei der Behandlung 20 – 30°C
  • Unzureichende Wirksamkeit bei Temperaturen < 15°C.

Besondere Hinweise

  • Alle Völker eines Bienenstandes gleichzeitig behandeln, um Räuberei zu vermeiden
  • Verdunstungstafeln nicht im Zentrum des Bienenstocks oder in der Nähe der Brut platzieren
  • Verdunstungstafeln bevorzugt entweder früh am Morgen oder am späten Nachmittag vor Sonnenuntergang in den Stock einlegen

Behandlungsschema

  • Dosierung. 1 Verdunstungsstreifen pro Bienenstock
  • Verdunstungstafel in 2 oder 4 kleinere Stücken zerteilen und in die Ecken des Bienenstocks platzieren
  • Für 7 Tage wirken lassen und diesen Vorgang noch 3x wiederholen

Eine komplette Behandlung erfordert also 4 Verdunstungsstreifen pro Bienenstock.
 
Angaben zur Wirksamkeit von ApiLife VAR

Italien 94,7%
Frankreich 95,0%
Deutschland 95,9%
Griechenland 95,2%
Schweiz 95,0%
USA 97,0%
Kuba 94,0%
Algerien 96,0%
Iran 92,1%
 
Quelle der Angaben: https://www.alveis.it/wp-content/uploads/2019/09/Apilife-Var-ENG-2019.pdf

Oxalsäuredihydrat-Lösung 3,5% (m/V) ad us. vet. und APILIFE VAR ab Oktober 2018 freiverkäuflich
Die Verordnung zur Änderung der Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV) und der Verordnung über apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel (AMVerkRV) ist am 1. Oktober 2018 in Kraft getreten. Somit sind fortan Oxalsäuredihydrat 3,5 % und ApiLifeVar von der Apothekenpflicht befreit und somit freiverkäuflich.

Obwohl mit dem Wegfall der Apothekenpflicht auch die Verpflichtung entfällt, die Behandlungsmittel zu dokumentieren, sollte jeder Imker dennoch jede Behandlung im Bestandsbuch eintragen.

Aus lebensmittelrechtlicher Sicht lässt sich nämlich nach wie vor eine Verpflichtung zum Nachweis ableiten.

Sollten Sie Oxalsäure besitzen, welche noch als apothekenpflichtig verkauft wurde und der Hinweis auf das Bestandsbuch im Beipackzettel gegeben ist, bleibt die Bestandsbuchpflicht bestehen.

Haltbarkeit nach Anbruch
Ameisensäure:
Nach dem Öffnen nur zum sofortigen Gebrauch bestimmt.

 

APILIFE VAR:

Haltbarkeit nach erstmaligem Öffnen des Innenbeutels: Nur zum sofortigen Gebrauch.

 

Milchsäure:

Nach dem Öffnen nur zum sofortigen Gebrauch bestimmt.

 
Oxalsäure:

Nach dem Öffnen nur zum sofortigen Gebrauch bestimmt. Die angemischte, gebrauchsfertige Lösung ist nur für die sofortige Anwendung vorgesehen und ist darüber hinaus nicht haltbar. Auf Grund von Haltbarkeitsuntersuchungen durch das BfArM wurde festgestellt, dass der Gehalt an Hydroxymethylfurfural (HMF) der gebrauchsfertigen Lösung bei Lagerung stark zunimmt. HMF wurde als deutlich bienentoxisch eingestuft.

Für Sie gefunden…

Bienen summen
„Bienen summen. Auf der Suche nach Nektar fliegen sie von Blüte zu Blüte. Forscher fanden heraus, dass das Summen der Bienen den Nektar bestimmter Pflanzen süßer macht. Das funktioniert so: Die Flügelschläge der Bienen erzeugen Schallwellen – die Luft um die Flügel wird also in Schwingungen gesetzt. Fliegt die Biene zu einer Blüte, beginnen auch die Blütenblätter zu vibrieren.Bei dem Versuch haben Forscher den Nektar einer bestimmten Pflanze getestet. Nach wenigen Minuten Summen war der Nektar der Blumen um einiges süßer als ohne das Summen.“

Gelesen in der Mitteldeutschen Zeitung, 17.01.2019

Bienengift & Diabetes
Melittin, ein potentielles natürliches Toxin aus unbearbeitetem Bienengift: Wahrscheinlich ein zukünftiges Mittel zur Behandlung des Diabetes mellitus
 
Weil Diabetes mellitus zu den am weitesten verbreiteten und ernsten endokrinen Stoffwechselstörungen zählt, ist es wichtig neue therapeutisch wirksame Substanzen gegen Diabetes aus verschiedenen Quellen, einschließlich natürlicher Produkte, zu erforschen.
 
Bienengift ist eine komplexe Mischung aus Proteinen, Peptiden und anderen niedermolekularen Komponenten. Melittin ist der Hauptbestandteil. Es ist ein Peptid aus 26 Aminosäuren mit der Sequenz GIGAVLKVLTTGLPALISWIKRKRQQ.
 
Melittin hat einige bedeutsame biologische Wirkungen und eine relativ geringe Toxizität.
 
Neuere Untersuchungen mit Tiermodellen haben bestätigt, dass Melttin signifikante Glukose und Lipid verringernde Aktivitäten aufweist, die auf verschiedenen Wegen beruhen. Der hauptsächliche antidiabetische Effekt von Melittin bewirkt einen Anstieg der Insulinsekretion durch Depolarisierung von -Zellen des Pankreas. Andere mögliche Mechanismus schließen wahrscheinlich die Stimulation der Phospholipase A2, einen Anstieg der Glukoseaufnahme, eine Verbesserung des Lipidprofils und/oder Reduzierung der Entzündung ein.
 
Die vorliegende Übersicht fasst die verschiedenen Quellen, Proteinzusammensetzungen und ihre Wechselbeziehungen, biologische Bedeutungen, Nebenwirkungen und medizinische Anwendungen von Melttin und ihre Wirkungsmechanismen bei der Bekämpfung von Diabetes mellitus zusammen.
 
Quelle: Journal of Chemistry Volume 2017, Article ID 4035626, 7 pages
https://doi.org/10.1155/2017/4035626
Nur gesunde Bienen sind fleißige Honigsammler
Nur gesunde Bienen sind fleißige Honigsammler –Hygieneverhalten schützt das Bienenvolk
Die Bienenzucht ist ein wesentlicher Bestandteil der Bienenhaltung. Zu den Zuchtzielen zählen verbesserte Sanftmut, besserer Wabensitz, höhere Schwarmtätigkeit und gesteigerter Honigertrag. In den letzten Jahrzehnten
hat auch die Zucht auf Krankheitsresistenz an Bedeutung gewonnen. Die besondere Biologie der Honigbiene bestimmt dabei die Verfahren der Zucht.
Im Mittelpunkt der Züchterarbeit stehen die Bienenkönigin und deren Eigenschaften. Der Zuchtwert einer Königin wird über Leistungsprüfungen ermittelt und in einer Datenbank
erfasst. Imker oder Züchter können so gezielt „gute“ Königinnen oder neues, geeignetes Zuchtmaterial, z. B. Königinnenlarven oder junge unbegattete, begattete oder künstlich besamte Königinnen oder Drohnensperma auswählen.
Aufgrund des weltweiten Handels hat die Frage nach der Übertragung von Krankheitserregern durch Zuchtmaterial eine besondere Bedeutung. Eine vertikale Übertragung von Viren durch kontaminiertes Sperma oder infizierte Eier und sexuelle Übertragung ist ein besonderes, bisher unterschätztes Problem.
 
Soziale Immunabwehr
Die Fähigkeit Krankheiten abzuwehren, hängt bei Bienenvölkern in starkem Umfang von deren Hygieneverhalten gegenüber geschädigter Brut ab. Denn wie bei allen Wirbellosen fehlt der Biene ein adaptives Immunsystem.
Stattdessen erfolgt die Krankheitsabwehr im Individuum über das angeborene Immunsystem (innate immunity) und auf Volkebene über die sogenannte soziale Immunabwehr. Völker, die auf ein gesteigertes Hygieneverhalten gezüchtet wurden, zeichnen sich durcheine gute Erkennung und Entfernung von Larven aus, die z. B. an Amerikanischer Faulbrut erkrankt sind oder durch Virusinfektionen geschädigt sind.
Ein wichtiges Zuchtziel besteht deshalb in einem gesteigerten Hygieneverhalten der Völker. Genomische Marker für Krankheitsresistenz oder Varroatoleranz sollen helfen, bei der Biene diemolekulare Selektion auf diese Merkmale zu etablieren.
 
Quelle: https://www.bft-
online.de/fileadmin/bft/publikationen/Blickpunkt/Blickpunkt_90/Blickpunkt_90.pdf
Neonicotinoide und parasitische Milben...
Neonicotinoide und parasitische Milben haben synergistischen Einfluss auf Honigbienen.

Die Westliche Honigbiene ist der weltweit bedeutsamste Bestäuber. In der letzten Zeit wurden nicht nachvollziehbar hohe Völkerverluste registriert. Synergistische Interaktionen
zwischen verschiedenen Stressoren werden vorrangig dafür verantwortlich gemacht. Trotz klarer Beweise eines starken Einflusses von umfangreich eingesetzten Neonicotin-
Insektiziden und der ubiquitär vorkommenden Milbe Varroa destructor gibt es keine Daten zu synergistischen Effekten zwischen diesen beiden Stressoren. Selbst wenn Neonicotinoide
keine eigene signifikante Wirkung haben konnte erstmals eine zeitlich verzögerte synergistische Interaktion zwischen Milben und Nicotinoiden gezeigt werden, die zu signifikant kürzeren Überlebenszeiten bei langlebigen Winterbienen führte.
 
Auch wenn die Milben bedeutende Virusvektoren darstellen, hatte die Virus- Insektizid-Wechselwirkung keinen signifikanten Einfluss.
Die Ergebnisse unterstützen die Annahme eines bisher übersehenen Mechanismus, der wahrscheinlich die zuletzt beobachteten hohen Verluste bei Bienenvölkern von A. mellifera in ielen Teilen der Welt erklärt.
Weitere Untersuchungen sollten sich auf die Entwicklung von Managementprogrammen (Landwirtschaft – Ökosystem) konzentrieren, die eine geringere Verwendung von Nicotinioden und nachhaltige Lösungen bezüglich der V. destructor – Milben beinhalten.
 
Originalarbeit: https://www.nature.com/articles/s41598-019-44207-1

Experimente

Elektromagnetische Felder mit extrem niedriger Frequenz beeinträchtigen die kognitiven und motorischen Fähigkeiten von Honigbienen

Es ist bekannt, dass elektromagnetische Felder mit extrem niedriger Frequenz, wie sie unter Überlandleitungen entstehen biologische Effekte bei einer Vielzahl von Tierstämmen hervorrufen, die man jedoch nur unzureichend versteht. Honigbienen sind auf der ganzen Erde wichtige Bestäuber und aufgrund ihrer Sammelflüge in der Nähe von Stromleitungen einem relativ hohen Niveau solcher elektromagnetischer Felder ausgesetzt.
 
Vorliegende Untersuchungen sollten die Frage beantworten wie eine akute Belastung mit elektromagnetischen Feldern mit extrem niedriger Frequenz von 50Hz bei einer Flussdichte von 20 – 100 Mikrotesla (T) am Boden unter den Stromleitungen bis 1000 – 7000 T bei einen Abstand von 1m unter den Leitungen das olfaktorische Lernen (Rüsselreflex), das Flugverhalten, die Sammelaktivitäten und die Ernährung von Honigbienen beeinflussen.
 
Elektromagnetische Felder mit extrem niedriger Frequenz verringerten die Lernfähigkeit, veränderten die Flugdynamik, verminderten den Erfolg der Sammelflüge zu den Futterquellen und die Ernährung.
 
Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass elektromagnetische Felder mit extrem niedriger Frequenz, die von Stromleitungen abgegeben werden, einen bedeutsamen Umweltstressor für Honigbienen darstellen können.
 
Dieser Stressor hat möglicherweise Einfluss auf die kognitiven und motorischen Fähigkeiten der Honigbiene, was wiederum deren Fähigkeit zur Bestäubung von Nutzpflanzen reduzieren kann.
 
Originalarbeit: https://www.nature.com/articles/s41598-018-26185-1y

Zur Wirksamkeit von Milchsäure

Die Wirkung einer Milchsäurebehandlung während des Winters im gemäßigten Klima auf Varroa jacobsoni Oud.* und das Bienenvolk (Apis mellifera L. )
 
Drei Gruppen von Bienenvölkern wurden mit Milchsäure, dem Pestizid Perizin oder mit Milchsäure plus Perizin behandelt, um die Verwendbarkeit von Milchsäure zur
Varroakontrolle zu bestätigen.
 
Die Milchsäurebehandlung wurde während des Winters durchgeführt. Acht Milliliter 15%iger Milchsäure wurden pro Wabenseite mit einer Dosierhilfe aufgebracht.
 
Die Behandlung war hoch wirksam und 94,2% bis 99.8% der Milben eines Volkes wurden abgetötet.
 
Durch die exakte Dosierung verursachte die Milchsäurebehandlung weniger Bienenverluste als die Behandlung mit Perizin. Bei Temperaturen um – 0,2°C verursachte die Milchsäurebehandlung vergleichbare Bienenverluste wie Perizin. Auch die Zahl der Königinnen- Verluste war bei Milchsäurebehandlung vergleichbar mit denen der Perizinbehandlung.
 
Die Anzahl an Bienen, das Ausmaß der Brut, die Menge des Honigs und die Nosema-Befallsrate im Frühjahr nach der Behandlung unterschieden sich bei beiden
Behandlungsmethoden nicht signifikant.
 
*Varroa destructor
Quelle: Kraus,B. and Berg, S. 1994. Effect of lactic acid treatment during winter in temperaze climat upon Varroa jacobsoni Oud. and the bee (Apis mellifera L.) colony. Exp. Appl. Acarol. 18: 459-468.

Honigbienen können rechnen. Sie beherrschen sowohl die Addition als auch die Subtraktion. (lt. Experiment einer internationalen Forschergruppe)

Der Versuchsaufbau: Die Bienen wurden darauf trainiert, die Addition (blau) bzw. Subtraktion (gelb) mit der entsprechenden Farbe zu verknüpfen.
 
Die Rechenaufgabe: Der Bestandteil ist eine Tafel mit einer bestimmten Anzahl von geometrischen Figuren in den entsprechenden Farben blau bzw. gelb. In der Entscheidungskammer musste die Biene dann die Kammer wählen, die mit einer Tafel markiert war, welche genau ein Element mehr (Addition) bzw. ein Element weniger Subtraktion) zeigte. Insgesamt 100 Durchgänge musste die Biene vollziehen und somit lernen, welche Farbe für welche Rechenart steht und schlussendlich zur begehrten Zuckerlösung führt.Durch dieses Training fanden die begabten Bienen meistens die richtige Lösung. Das Ergebnis unterscheidet sich deutlich von einer zufälligen Verteilung, so die Forscher.
 
Lesen Sie mehr über dieses Experiment in der Originalpublikation.

Originalpublikation:

Scarlett R. Howard et al: Numerical cognition in honeybees enables addition and subtraction. Science Advances Vol. 5 No. 2 (01.Feb. 2019) DOI: 10.1126/sciadv.aav0961

Tipps & Tricks

Vortrag

Nachweis von Bienen-Viren mittels Real Time PCR – ein Beitrag zur Ursachenabklärung bei Völkersterben“

 
Frau Dr. Carola Wolf, Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei ➔ Download Vortrag
 
An dieser Stelle möchten wir uns recht herzlich bei Frau Dr. Wolf dafür bedanken, dass sie uns diesen interessanten Vortrag zur Verfügung gestellt hat.

Buchtipp für Imker

„Bienen und Menschen. Eine Freundschaft.“ Von Olaf Nils Dube, Insel-Verlag, 156 Seiten, 18,- Euro

Fakten

5.000.000 Euro pro Jahr

stellt Bundesumweltministerin Svenja Schulze aus dem „Bundesprogramm Biologische Vielfalt“ für den Schutz der Insekten bereit.

28.600 Tonnen

heimischen Honig stellten die deutschen Imkereien im Jahre 2017 für den markt bereit. Knapp 88.000 Tonnen Honig wurden importiert.

Honig-Portal

Honig – Wissenswertes über die Entstehung, Ernte, Heilwirkung und vieles mehr

Zum Honig-Portal

Beeventure

Plattform für Imker und Interessierte zum Austausch
von Informationen.

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Pflichtangaben
Ameisensäure 60% ad us. vet., Lösung für Bienen Anwendungsgebiete: Varroose der Honigbiene (Apis mellifera).
Wartezeit: Honig: Anwenden nach der letzten Honigernte des Jahres.
Warnhinweise: Die Lösung verursacht Verätzungen! Dämpfe nicht einatmen! Bei Berührung mit den Augen gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. Bei Unfall und Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen. Beim Arbeiten mit Ameisensäure sind Schutzhandschuhe zu tragen. Vor Licht und Wärme geschützt aufbewahren. Nicht aufgebrauchte Mengen von Ameisensäure 60% ad us. vet. sind vor dem Entsorgen stark mit Wasser zu verdünnen (mindestens im Verhältnis 1:10)
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
Milchsäure 15% ad us. vet. Lösung für Bienen.
Anwendungsgebiete: Varroose (Erreger: Varroa destructor (früher: Varroa jacobsoni Oud.)) der Honigbiene (Apis mellifera).
Wartezeit: Bei Spätherbst-/Winterbehandlung keine; bei Sommerbehandlung erst die Honigernte der Tracht des Folgejahres nutzen.
Warnhinweise: Die Lösung kann Haut und Augen reizen. Sprühnebeldämpfe nicht einatmen. Das versehentliche Einatmen saurer Sprühnebel kann zu Atembeschwerden und Hustenanfällen führen. Beim Arbeiten mit Milchsäure sind daher Schutzhandschuhe, Schutzbrille und ggf. Halbmasken mit Filter (A1P2 oder A2P2) zu tragen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
Oxalsäuredihydrat- Lösung 3,5% (m/V) ad us. vet. Lösung und Saccharose- Pulver zum Mischen vor Gebrauch für Bienen zur Träufelbehandlung im brutfreien Bienenstock.
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung der Varroose (Varroa destructor) der Honigbiene (Apis mellifera) in der brutfreien Zeit (Spätherbst). Wartezeit: Nach Behandlung darf Honig erst im darauf folgenden Frühjahr gewonnen werden.
Warnhinweise: Oxalsäuredihydrat-Lösung ist gesundheitsgefährdend! Die Oxalsäuredihydrat-Lösung und die fertige Gebrauchslösung können Haut und Augen reizen. Beim Arbeiten mit Oxalsäuredihydrat-haltigen Lösungen sind daher säurefeste Schutzhandschuhe und Schutzbrille zu tragen. Bei Unfall oder Unwohlsein sofort einen Arzt hinzuziehen. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Schwangere Frauen sollen nicht in Kontakt mit Oxalsäuredihydrat kommen.
Pharmazeutischer Unternehmer: Serumwerk Bernburg AG, Hallesche Landstraße 105 b, 06406 Bernburg
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
APILIFE VAR Imprägnierte Streifen für den Bienenstock für Honigbienen.
Anwendungsgebiete: Behandlung von Varroose bei Honigbienen verursacht durch Varroa destructor.
Wartezeit: Honig: 0 Tage. Nicht anwenden während der Tracht, um eine Beeinträchtigung des Honiggeschmacks zu vermeiden.
Warnhinweise: Direkten Haut- und Augenkontakt vermeiden, da es bei einem Kontakt von Thymol mit Haut oder Augen zu Reizungen kommen kann. Beim Umgang mit dem Tierarzneimittel undurchlässige Handschuhe und die übliche Schutzausrüstung tragen. Nach der Anwendung Hände und jegliches Material, das mit dem Streifen in Berührung gekommen ist, mit Wasser und Seife reinigen. Bei Kontakt mit der Haut den betroffenen Bereich gründlich mit Wasser und Seife waschen. Bei Augenkontakt die Augen mit reichlich klarem, fließendem Wasser ausspülen und unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Nicht inhalieren. Pharmazeutischer Unternehmer: CHEMICALS LAIF S.P.A., Viale dell’Artigianato, 13, 35010 VIGONZA Italien
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.