Wie gefährlich ist das 5G Netz für Bienen?

Zahlreiche Internetseiten und ein Video auf der Plattform Youtube behaupten, dass Bienen aufgrund des 5G Netzes und den damit verbundenen Sendemasten sterben würden.
 
Das in Kalifornien aufgenommene Video, welches aktuell 350.000 Aufrufe hat, zeigt verendete Bienen zwischen zwei Sendemasten. Darin wird behauptet, dass die 5G Sendemasten dafür verantwortlich wären. Der Mann, der dieses Video ins Netz gestellt hat, behauptet: “Es tötet Bienen”. Das Problem dabei ist, dass in der Gegend des Videos keine 5G Sendemasten stehen und laut Experten der 5G Standard nicht gefährlich für die Tiere ist.

Die Studienlage ist nicht eindeutig

Die breite Bevölkerung steht vor der Frage, ob 5G als neuer Mobilfunkstandard uns Menschen, aber auch unsere Tiere gefährden kann. Seit vielen Jahren gibt es die Diskussionen, ob die elektromagnetische Strahlung schädlich für den menschlichen Körper ist. Zwei aktuelle Studien sollen herausgefunden haben, dass ein Zusammenhang bei den männlichen Ratten zwischen Strahlung und Krebs besteht.

 Jedoch sind die Studien mit Vorsicht zu genießen. Die Mäuse und Ratten wurden über den gesamten Körper bestrahlt und das mit einer höheren elektromagnetischen Strahlung als es gesetzlich in Deutschland erlaubt ist. Zudem wurden die Tiere 9 Stunden lang der Bestrahlung ausgesetzt, was für uns Menschen fernab der Realität ist. Allgemein ist die Studienlage zum Effekt der Strahlung auf uns und unsere Tiere nicht eindeutig.

Keine wissenschaftlichen Beweise für Bienensterben durch Strahlung

Vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) heißt es: “Nach dem derzeitigen wissenschaftlichen Kenntnisstand gibt es keine wissenschaftlich belastbaren Hinweise auf eine Gefährdung von Tieren und Pflanzen durch hochfrequente elektromagnetische Felder unterhalb der Grenzwerte.”
 
Auch das neue 5G Netz bietet keine erhöhte Gefahr als die momentan vorhandenen Mobilfunkstandards. Die Frequenzbereiche des 5G sind vergleichbar mit denen die heute schon genutzt werden.
 
Das BfS stellt auch speziell auf Bienen durchgeführte Studien auf deren Seite zur Verfügung. Jedoch werden alle Studien als wenig wissenschaftlich aussagekräftig eingestuft. Ein weiterer Fakt der gegen einen tödlichen Einfluss elektromagnetischer Strahlung auf die Bienen spricht, ist der, dass sich in Großstädten mit hoher Mobilfunkausstattung die Bienen immer mehr ausbreiten und sich besser fortpflanzen als in ländlichen Gebieten.
 
Für das Bienensterben sind laut dem BfS mehrere Faktoren die Ursache. Krankheiten, Parasiten und Pestizide sind starke Ursachen dafür das Bienen sterben.

Pflichtangaben
Ameisensäure 60% ad us. vet., Lösung für Bienen Anwendungsgebiete: Varroose der Honigbiene (Apis mellifera).
Wartezeit: Honig: Anwenden nach der letzten Honigernte des Jahres.
Warnhinweise: Die Lösung verursacht Verätzungen! Dämpfe nicht einatmen! Bei Berührung mit den Augen gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. Bei Unfall und Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen. Beim Arbeiten mit Ameisensäure sind Schutzhandschuhe zu tragen. Vor Licht und Wärme geschützt aufbewahren. Nicht aufgebrauchte Mengen von Ameisensäure 60% ad us. vet. sind vor dem Entsorgen stark mit Wasser zu verdünnen (mindestens im Verhältnis 1:10)
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
Milchsäure 15% ad us. vet. Lösung für Bienen.
Anwendungsgebiete: Varroose (Erreger: Varroa destructor (früher: Varroa jacobsoni Oud.)) der Honigbiene (Apis mellifera).
Wartezeit: Bei Spätherbst-/Winterbehandlung keine; bei Sommerbehandlung erst die Honigernte der Tracht des Folgejahres nutzen.
Warnhinweise: Die Lösung kann Haut und Augen reizen. Sprühnebeldämpfe nicht einatmen. Das versehentliche Einatmen saurer Sprühnebel kann zu Atembeschwerden und Hustenanfällen führen. Beim Arbeiten mit Milchsäure sind daher Schutzhandschuhe, Schutzbrille und ggf. Halbmasken mit Filter (A1P2 oder A2P2) zu tragen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
Oxalsäuredihydrat- Lösung 3,5% (m/V) ad us. vet. Lösung und Saccharose- Pulver zum Mischen vor Gebrauch für Bienen zur Träufelbehandlung im brutfreien Bienenstock.
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung der Varroose (Varroa destructor) der Honigbiene (Apis mellifera) in der brutfreien Zeit (Spätherbst). Wartezeit: Nach Behandlung darf Honig erst im darauf folgenden Frühjahr gewonnen werden.
Warnhinweise: Oxalsäuredihydrat-Lösung ist gesundheitsgefährdend! Die Oxalsäuredihydrat-Lösung und die fertige Gebrauchslösung können Haut und Augen reizen. Beim Arbeiten mit Oxalsäuredihydrat-haltigen Lösungen sind daher säurefeste Schutzhandschuhe und Schutzbrille zu tragen. Bei Unfall oder Unwohlsein sofort einen Arzt hinzuziehen. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Schwangere Frauen sollen nicht in Kontakt mit Oxalsäuredihydrat kommen.
Pharmazeutischer Unternehmer: Serumwerk Bernburg AG, Hallesche Landstraße 105 b, 06406 Bernburg
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
APILIFE VAR Imprägnierte Streifen für den Bienenstock für Honigbienen.
Anwendungsgebiete: Behandlung von Varroose bei Honigbienen verursacht durch Varroa destructor.
Wartezeit: Honig: 0 Tage. Nicht anwenden während der Tracht, um eine Beeinträchtigung des Honiggeschmacks zu vermeiden.
Warnhinweise: Direkten Haut- und Augenkontakt vermeiden, da es bei einem Kontakt von Thymol mit Haut oder Augen zu Reizungen kommen kann. Beim Umgang mit dem Tierarzneimittel undurchlässige Handschuhe und die übliche Schutzausrüstung tragen. Nach der Anwendung Hände und jegliches Material, das mit dem Streifen in Berührung gekommen ist, mit Wasser und Seife reinigen. Bei Kontakt mit der Haut den betroffenen Bereich gründlich mit Wasser und Seife waschen. Bei Augenkontakt die Augen mit reichlich klarem, fließendem Wasser ausspülen und unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Nicht inhalieren. Pharmazeutischer Unternehmer: CHEMICALS LAIF S.P.A., Viale dell’Artigianato, 13, 35010 VIGONZA Italien
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.