Insektenhotels – Hilfe für Bienen

Die herausragende Bedeutung von Insekten für unser Ökosystem tritt immer stärker in den Mittelpunkt des Interesses. Insekten, wie die Honigbiene, zahlreiche Wildbienen, Hummeln, Marienkäfer oder Florfliegen u.a. tragen wesentlich zur Bestäubung von Blüten und zum allgemeinen Pflanzenschutz bei. Außerdem sind sie von großem Nutzen, da sie die Bestände vieler Arten von Schädlingen regulieren. Ohne die Bestäubung durch Bienen und andere Insekten gäbe es auch praktisch kein Kernobst.
Bedauerlicherweise werden immer mehr Flächen versiegelt. Der Einsatz von Pestiziden ist nach wie vor problematisch und selbst der übertriebene Ordnungssinn vieler Gärtner hat dazu beigetragen, dass es für Bienen und andere Insekten immer schwieriger wird, geeignete Lebensräume zu finden. Bestimmte Wildbienenarten sind zum Beispiel schon vom Aussterben bedroht. Dem entgegen wirkt das Aufstellen geeigneter Quartiere zum Nisten oder Überwintern.

Vor allem für Wildbienen ist dies wichtig und für viele Gartenbesitzer möglich. Wildbienen leben solitär und benötigen keinen Imker. Das sind gute Voraussetzungen dafür durch ein Insektenhotel für einen Ausgleich zu sorgen und den Nützlingen eine Heimat zu bieten.

Man kann Insektenhotels verschiedener Größe im Handel erwerben oder auch selbst bauen. Einige Internetseiten mit Bauanleitungen finden Sie hier:

Die wichtigsten Regeln für den Standort und das Anbringen von Insektenhotels lassen sich in folgenden Punkten zusammenfassen

  • Sonnigen, vor Regen und Wind geschützten Standort auswählen
  • In der Nähe von Kräutern, blütenreichen Pflanzen, einheimischen Sträuchern und Bäumen aufstellen
  • Standort ganzjährig beibehalten
  • Keine Reinigung notwendig

Mit einfachen Mitteln kann den Wildbienen und anderen Insekten Gutes getan werden. Versuchen Sie es einmal!

Pflichtangaben
Ameisensäure 60% ad us. vet., Lösung für Bienen Anwendungsgebiete: Varroose der Honigbiene (Apis mellifera).
Wartezeit: Honig: Anwenden nach der letzten Honigernte des Jahres.
Warnhinweise: Die Lösung verursacht Verätzungen! Dämpfe nicht einatmen! Bei Berührung mit den Augen gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. Bei Unfall und Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen. Beim Arbeiten mit Ameisensäure sind Schutzhandschuhe zu tragen. Vor Licht und Wärme geschützt aufbewahren. Nicht aufgebrauchte Mengen von Ameisensäure 60% ad us. vet. sind vor dem Entsorgen stark mit Wasser zu verdünnen (mindestens im Verhältnis 1:10)
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
Milchsäure 15% ad us. vet. Lösung für Bienen.
Anwendungsgebiete: Varroose (Erreger: Varroa destructor (früher: Varroa jacobsoni Oud.)) der Honigbiene (Apis mellifera).
Wartezeit: Bei Spätherbst-/Winterbehandlung keine; bei Sommerbehandlung erst die Honigernte der Tracht des Folgejahres nutzen.
Warnhinweise: Die Lösung kann Haut und Augen reizen. Sprühnebeldämpfe nicht einatmen. Das versehentliche Einatmen saurer Sprühnebel kann zu Atembeschwerden und Hustenanfällen führen. Beim Arbeiten mit Milchsäure sind daher Schutzhandschuhe, Schutzbrille und ggf. Halbmasken mit Filter (A1P2 oder A2P2) zu tragen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
Oxalsäuredihydrat- Lösung 3,5% (m/V) ad us. vet. Lösung und Saccharose- Pulver zum Mischen vor Gebrauch für Bienen zur Träufelbehandlung im brutfreien Bienenstock.
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung der Varroose (Varroa destructor) der Honigbiene (Apis mellifera) in der brutfreien Zeit (Spätherbst). Wartezeit: Nach Behandlung darf Honig erst im darauf folgenden Frühjahr gewonnen werden.
Warnhinweise: Oxalsäuredihydrat-Lösung ist gesundheitsgefährdend! Die Oxalsäuredihydrat-Lösung und die fertige Gebrauchslösung können Haut und Augen reizen. Beim Arbeiten mit Oxalsäuredihydrat-haltigen Lösungen sind daher säurefeste Schutzhandschuhe und Schutzbrille zu tragen. Bei Unfall oder Unwohlsein sofort einen Arzt hinzuziehen. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Schwangere Frauen sollen nicht in Kontakt mit Oxalsäuredihydrat kommen.
Pharmazeutischer Unternehmer: Serumwerk Bernburg AG, Hallesche Landstraße 105 b, 06406 Bernburg
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.
 
APILIFE VAR Imprägnierte Streifen für den Bienenstock für Honigbienen.
Anwendungsgebiete: Behandlung von Varroose bei Honigbienen verursacht durch Varroa destructor.
Wartezeit: Honig: 0 Tage. Nicht anwenden während der Tracht, um eine Beeinträchtigung des Honiggeschmacks zu vermeiden.
Warnhinweise: Direkten Haut- und Augenkontakt vermeiden, da es bei einem Kontakt von Thymol mit Haut oder Augen zu Reizungen kommen kann. Beim Umgang mit dem Tierarzneimittel undurchlässige Handschuhe und die übliche Schutzausrüstung tragen. Nach der Anwendung Hände und jegliches Material, das mit dem Streifen in Berührung gekommen ist, mit Wasser und Seife reinigen. Bei Kontakt mit der Haut den betroffenen Bereich gründlich mit Wasser und Seife waschen. Bei Augenkontakt die Augen mit reichlich klarem, fließendem Wasser ausspülen und unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Nicht inhalieren. Pharmazeutischer Unternehmer: CHEMICALS LAIF S.P.A., Viale dell’Artigianato, 13, 35010 VIGONZA Italien
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.